John Cenas erster Film enttäuschte Kritiker

John Cena – Fast X – Rome Premiere – Getty
John Cena steht dazu, dass sein Einstieg ins Schauspielgeschäft alles andere als reibungslos verlief. Der berühmte Wrestler wagte 2006 den Sprung von der WWE auf die Kinoleinwand mit einem Auftritt in ‚The Marine‘. Doch die Arbeit an diesem Film nahm er nicht so ernst wie seine Wrestling-Karriere. Der heute 49-Jährige reflektierte im Interview mit dem ‚People‘-Magazin und gestand, dass seine anfängliche Schauspielerfahrung „überwältigend und dann sofort enttäuschend“ gewesen sei. Er betonte: „Es ist traurig, das zu sagen, aber ich muss ehrlich sein.“
Von Rückschlägen zu neuen Chancen
Zu Beginn fehlte ihm der Antrieb, sich wirklich für die Schauspielerei zu engagieren. „Das führte letztlich dazu, dass ich diese Schauspielmöglichkeiten praktisch verloren habe. Ich wurde 2009, 2010 quasi aus dem Filmgeschäft vertrieben. Das war meine eigene Schuld“, gab er offen zu. Zu jener Zeit fehlte es ihm an Leidenschaft für die Projekte, an denen er beteiligt war, sowie an der elektrisierenden Energie eines jubelnden Publikums. Im Filmgeschäft hingegen wird Geduld großgeschrieben. Cena erklärte: „Filme zu machen ist ein geduldiger Prozess, und jeder dort hat eine wichtige Aufgabe. Ich kam aus einer Welt der Live-Auftritte, die völlig anders ist.“
Sein Leben als WWE-Champion ließ ihn den Lärm von Fans in jedem Winkel der USA erleben – ein Kontrast zum stillen Set-Leben. „So etwas gibt es kein zweites Mal. Dieses Gefühl ist einzigartig“, gestand der US-Amerikaner ein. Während die Drehtage lang und geduldig vergehen, sei es schwer abzuschätzen, wie gut oder schlecht man gerade arbeite. Zum Glück bekam Cena 2012 und 2015 eine weitere Chance, als neue Projekte sein Potenzial entdeckten. Komödien wie ‚Trainwreck‘, ‚Sisters‘ und ‚Daddy’s Home‘ öffneten ihm die Augen. Heutzutage zeigt sich Cena für jede Gelegenheit dankbar: „Chancen kommen und ich habe die Tür geöffnet. Jetzt versuche ich wirklich, das Beste daraus zu machen.“





