Andrea Kiewel in Israel: Sie bangt um das Leben ihres Partners

Andrea Kiewel

Britta Pedersen/picture-alliance/Cover Images

Als das TV-Publikum Andrea Kiewel (58) am Sonntag (8. Oktober) dabei zuschaute, wie sie gut gelaunt den 'Fernsehgarten' im ZDF moderierte, ahnten die meisten nicht, dass die Moderatorin zum Zeitpunkt der Ausstrahlung gar nicht in Deutschland war. Stattdessen harrt sie im krisengeschüttelten Israel aus und bangt um das Leben ihres Partners.

"Das ist in ihrer DNA"

Die Sendung war wenige Tage zuvor in Hamburg aufgezeichnet worden, anschließend flog sie in ihre zweite Heimat Tel Aviv. "Ich habe eine Wohnung in Frankfurt und eine in Tel Aviv", hatte sie einst 'Bild am Sonntag' verraten. "In der 'Fernsehgarten'-Saison habe ich es meistens so geregelt, dass ich am Sonntag um 18 Uhr ins Flugzeug steige und um Mitternacht meine kleine Wohnung in Tel Aviv aufschließe, mich mit einem Arak auf den Balkon setze und runterkomme." Dort hat sie auch ihren Freund kennengelernt, und der ist als ehemaliger Elite-Soldat bereits wieder im Einsatz, wie sie jetzt 'Bild' erzählte. "Am Samstag erhielt er einen Anruf, danach zog er die Jeans aus und schlüpfte in seine Uniform. Er war durch nichts aufzuhalten und er würde bis zum Schluss für Israel kämpfen, auch wenn es sein Leben kostet. Alle Männer und Frauen tragen diese Liebe zu ihrem Land hier in sich, das ist in ihrer DNA."

Andrea Kiewel kann es kaum begreifen

Andrea Kiewel selbst kann kaum beschreiben, wie sie sich fühlt. "Mein Magen ist ein einziger Krampf. Ich zittere. Innerlich. Äußerlich. Ich weine. Ich lese und verfolge die News im Sekundentakt und kann es dennoch nicht begreifen", wird die Moderatorin in der 'Jüdischen Allgemeinen' zitiert. Jetzt will sie anderen helfen. "Ich bin den ganzen Tag in Alarmbereitschaft. Ich war mal Rettungsschwimmerin, und das kommt gerade wieder in mir durch. Jetzt erst einmal für andere da zu sein, das hält mich stabil. Ich habe eine Tüte mit Pasta, Deo, Schokolade, Thunfisch, Nüssen, Datteln und Chips gepackt und bin zum Dizengoff Platz, um dort die Menschen zu unterstützen."

Dass die Hamas Isreal ohne Vorwarnung angreifen konnte, ist für den Star unbegreiflich. "Ein Land, das seit seiner Gründung in ständiger Verteidigungsbereitschaft ist und die besten Sicherheitsapparate und Geheimdienste der Welt hat? So ein Überfall muss doch geplant gewesen sein! Wo war die Armee, wo der Mossad?" fragte sich eine verzweifelte Andrea Kiewel.

Bild: Britta Pedersen/picture-alliance/Cover Images

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