Anna Schürrles Geständnis im Podcast: "Ich war einfach am Ende"

Anna und André Schürrle

picture alliance / Geisler-Fotopress | Frederic Kern/Geisler-Fotopress

Anna Schürrle (35) hat eigentlich alles: Eine erfolgreiche Karriere, eine gesunde Familie, zwei reizende Kinder. Doch das Model packte jetzt in seinem Podcast 'Unter uns gesagt' über die dunklen Tage rund um die erste Schwangerschaft aus, in denen sein Leben alles andere als perfekt war.

Ego-Trip in der Schwangerschaft

Sie habe sich schon als Kind selbst Kinder gewünscht, so die Ehefrau des einstigen Nationalspielers André Schürrle. "Ich wollte schwanger werden, weil ich alt genug war, ich hatte den Mann meines Lebens getroffen und wir waren finanziell abgesichert. Ich habe das alles eher als einen Job gesehen." Doch dann kam, was sie selbst als "Ego-Trip" bezeichnete. "Ich will das alleine machen." Ihren Mann wollte die Unternehmerin, die gerade eine Rezept-App gelauncht hat, bei der Geburt nicht dabeihaben. Hinzu kam dann noch ein seltsames Verhältnis zum in ihr heranwachsenden Kind. "Es gibt ja die Mamas, die schwanger sind und schon so eine tiefe Verbindung zum Kind haben. Die haben schon den Namen, das Zimmer … das hatte ich alles nicht. Ich wollte meinen Bauch so lange es geht verstecken, ich wollte nicht schwanger sein."

Anna Schürrle ist nicht allein

Das sei für sie ein untrügliches Zeichen gewesen, dass sie eigentlich noch nicht bereit war, Mutter zu werden, so Anna Schürrle. Ein Jahr nach der Geburt von Tochter Kaia sei sie dann komplett fertig gewesen, hatte "so nen kompletten Zusammenbruch bekommen, wo ich nur geschrien hab, mein Leben nicht mehr genießen konnte und André aus dem Nichts angeschrien habe." Sie fügte hinzu: "Ich war einfach am Ende." Heute blickt Anna zurück und vermutet, dass sie unter einer postnatalen Depression litt. "Ich habe mich dann gefragt, ob ich weniger liebe, wenn ich nicht immer genieße, mit meinen Kindern zu sein und auch mal allein sein möchte." Mittlerweile weiß Anna Schürrle: Sie ist mit ihren Problemen nicht allein, und es geht auch anderen Frauen so – und die dunklen Tage hat sie hinter sich gelassen.

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