Schon seit Jahren nimmt Anna Wilken (26) ihre Follower immer mit auf ihre schmerzlichen Reisen im Kampf um ein Kind. Bislang hofften das Model und der Fußballer Sargis Adamyan (28) vergeblich auf den Nachwuchs, den sich beide so sehr wünschen.

"Unser Eisbär wollte nicht bei uns bleiben"

Jetzt ist der Traum erneut geplatzt. Am Mittwoch (6. April) schrieb Anna auf Instagram, dass ein erneuter Embryotransfer gescheitert sei. Zum siebten Mal wurden die Hoffnungen der Eltern zunichte gemacht. "Leider wollte unser Eisbär nicht bei uns bleiben und der 7. Embryotransfer hat nicht geklappt. Ich habe geweint, geflucht und viel Zeit mit meinen Gedanken verbracht", schrieb die ehemalige Teilnehmerin von 'Germany's Next Topmodel'. "Die letzten Tage waren ehrlich gesagt nicht leicht und das müssen sie auch nicht immer sein. Vor allem das alles 'zu verstecken', dies ist definitiv nicht mein Umgang und das habe ich wiedermal gemerkt."

Anna Wilken gibt nicht auf

Nach wie vor will Anna Wilken aber nicht den Glauben an eine Zukunft als Mutter aufgeben: "Meine Hoffnung werde ich nie verlieren, denn wir haben für uns unseren ganz eigenen Weg gewählt – wie auch immer unser Wunder zu uns kommt, es wird kommen." Das Model leidet an Endometriose, was eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege extrem erschwert bis unmöglich macht. Ihre Hoffnung sind künstliche Befruchtungen, Anna und Sargis haben viel Geld investiert — bislang vergebens. Dass sich das nicht jeder leisten kann, weiß sie auch.

"Wir sind natürlich in einer absolut privilegierten Situation, weil wir uns diese teuren Behandlungen leisten können", hatte sie im vergangenen Jahr gegenüber 'Bild' verlauten lassen. "Aber ich spreche hier auch für all die Paare, die vor der schweren Entscheidung stehen, ob sie sich für ihren Kinderwunsch hoch verschulden, vielleicht sogar einen Kredit aufnehmen müssen." Ihre Erfahrungen mit ihrer Endometriose hat Anna Wilken sogar in zwei Büchern verarbeitet.

Bild: Annette Riedl/picture-alliance/Cover Images