Anne Hathaway erhält Unterstützung von Beyoncé

Anne Hathaway attends "The Apprentice NY premiere - 2024 - Getty

Foto (c) Bank Showbiz // Anne Hathaway attends „The Apprentice NY premiere – 2024 – Getty

Beyoncé half Anne Hathaway dabei, eine glaubwürdige Popstar-Performance für ‚Mother Mary‘ zu entwickeln.
Die US-Schauspielerin hörte zur Vorbereitung auf die Titelrolle in dem A24-Psychothriller wiederholt den Song ‚American Requiem‘ aus dem Jahr 2024. Der Film erzählt von einer psychosexuellen Affäre zwischen der Popsängerin Mary und der Modedesignerin Sam Anselm (Michaela Coel). Durch das Studium von Beyoncés Stimme erkannte Hathaway, dass sie für ihre Rolle auch mit einer weicheren Stimme arbeiten könnte.

Bei einer Q A-Runde zu einem Listening-Event des Soundtracks schwärmte sie: „Ihre Technik in diesem Song ist so faszinierend und erstaunlich – und echt.“ Der Hollywood-Star erklärte weiter: „Allein ihre Phrasierung und Musikalität zu hören und die Entwicklung ihrer Stimme zu verstehen, die sie zu diesem ruhigen, präsenten Klang geführt hat – das habe ich studiert.“ Hathaway bewundere auch, wie sehr Beyoncé ihre charakteristischen Gesangsläufe beherrscht.

Die Auseinandersetzung mit der „Pop-Phrasierung“ der 35-fachen Grammy-Gewinnerin sei für sie besonders prägend gewesen. „Ich dachte mir: Vielleicht hat eine sanfte, ruhige Stimme auch ihren Platz – vielleicht kann ich damit arbeiten“, so die 43-Jährige. Ursprünglich sei sie im Musical-Stil ausgebildet worden, doch für ‚Mother Mary‘ habe sie ihre Stimme über zwei Jahre hinweg neu trainiert, um einen moderneren Pop-Sound zu erreichen.

Mit Blick auf ihre 72-jährige Mutter, die Schauspielerin Kate McCauley Hathaway, erklärte Hathaway: „Ich spreche leiser als sie und habe mich selbst nie wirklich als Sängerin eingeschätzt.“ Als Kind habe sie sich an Vorbildern wie Whitney Houston orientiert und gedacht, dass das „echte“ Sängerinnen seien – solche Gesangsläufe habe sie sich selbst nicht zugetraut.

Über ihre Arbeit an der Rolle ergänzte die brünette Schönheit: „Es war eine komplett neue Art zu singen, und lange hat mich das überfordert.“ Erst nach etwa zwei Jahren habe sie den Durchbruch geschafft. Vieles habe darin bestanden, andere Sänger zu studieren und zu verstehen, warum sie so gut klingen. Zur Vorbereitung wandte sich Hathaway außerdem an Popsängerin Charli XCX. Sie habe nicht nur über die Musik sprechen wollen, sondern auch darüber, wie sich das Leben als Popstar anfühlt.

Auch Taylor Swift spielte indirekt eine Rolle: Ihr Konzertfilm zur ‚Reputation‘-Ära diente als wichtige Inspiration für einige Szenen. Regisseur David Lowery erklärte im Gespräch mit ‚Empire‘: „Ihr ‚Reputation‘-Konzertfilm ist einer der besten überhaupt – wirklich phänomenal.“ Für die Konzertsequenzen habe das Team ihn immer wieder analysiert. „Wir haben drei Songs daraus Szene für Szene zerlegt und uns gefragt: Wenn wir das umsetzen würden – was würde das an visuellen Effekten kosten?“, so Lowery. Der Film habe sogar als Budget-Leitfaden gedient, um eine Stadion-Show mit begrenzten Mitteln realisieren zu können.

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