Olivia Wilde: Befreiung durch Scheitern im Filmgeschäft

Olivia Wilde at Met Gala 2026 – Getty
Olivia Wilde fand überraschend eine Art Befreiung im Misserfolg ihres Films ‚Don’t Worry Darling‘ aus dem Jahr 2022. Die vielseitige Schauspielerin und Regisseurin, die mit ihrem Regiedebüt ‚Booksmart‘ im Jahr 2019 noch großartige Kritiken einheimsen konnte, sah sich bei ihrem zweiten Film mit harscherer Kritik konfrontiert. Trotz Starbesetzung mit Florence Pugh und Pop-Ikone Harry Styles kam ‚Don’t Worry Darling‘ bei Rotten Tomatoes nur auf schmale 38 Prozent. Dennoch betrachtet Olivia Wilde diese Kritik als lehrreiche Erfahrung, die sie durchaus weitergebracht hat.
Stürmische Anfänge als gute Schule
In einem Gespräch mit ‚Variety‘ erklärte sie: „Frühe Misserfolge glaube ich, sind wichtig. Mein erster Pilotfilm wurde schon nach drei Episoden abgesetzt. Diese Rückschläge haben mir dabei geholfen, meine Erwartungen an Hollywood realistischer einzuschätzen. ‚Booksmart‘ war ein Geschenk, dennoch setzt es eine gewisse Messlatte, sich mit dem Publikum zu verbinden. Man vergisst leicht, wie subjektiv diese Bewertungen sind. Nachdem ‚Don’t Worry Darling‘ nur 38 Punkte bei Rotten Tomatoes erhielt, wurde mir wieder klar, wie wechselhaft das alles ist.“
Jetzt hat Olivia Wilde den Blick nach vorne gerichtet: Letzte Woche lief ihr neuer Film ‚The Invite‘ in den Kinos an. Gedreht in nur 21 Tagen, teilt sich Wilde die Leinwand mit Stars wie Seth Rogen, Penelope Cruz und Edward Norton. Wilde hatte eine klare Vision: Sie wollte den Film in chronologischer Ordnung drehen und den Schauspielern ausreichend Probenzeit geben. Sie ergänzt: „[Es waren] einundzwanzig Tage am Set und dann zwei Tage vor Ort für die Aufnahmen, die die Eröffnungsszene zieren. Diese strukturierte Herangehensweise gab uns die seltene Möglichkeit, intensiv zu proben – etwas, was beim Filmemachen oft zu kurz kommt.“
Foto: © BANG Media International – Olivia Wilde at Met Gala 2026 – Getty





