Sie zog Grimassen, sie fluchte, sie hatte am Schluss das ganze Camp gegen sich — auch zwei Tage nach dem Ende des Dschungelcamps sorgt Anouschka Renzis (57) Auftritt im Dschungelcamp deutschlandweit für Gesprächsstoff. Danach, dass sich die Wogen nach der Rückkehr in die Zivilisation glätten werden, sieht es indes nicht aus.

Anouschka Renzi stielt die Show

Beim großen Wiedersehen aller Teilnehmer*innen (mit Ausnahme der geschassten Janina Youssefian, die wegen einer rassistischen Bemerkung schon vorzeitig nach Hause fliegen musste) flogen einen Tag nach dem Finale erneut die Fetzen. Im Mittelpunkt stand nicht etwa der neu gekrönte Dschungelkönig Filip Pavlović (27), sondern die Schauspielerin, die knapp zwei Wochen lang die Campzicke gegeben hatte. Jeder hatte ein Hühnchen mit ihr zu rupfen. So hatte Anouschka Tina Ruland (55) mit einem nicht-druckreifen Schimpfwort belegt. Die ist noch immer schockiert: "Das Level der Beleidigungen, die Anouschka gegen mich ausgesprochen hat, gehen gar nicht. Das ist furchtbar."

Eric Stehfest steht nicht auf Show in einer Sho

Vize-Dschungelkönig Eric Stehfest (32) fuhr indes ungeniert auf der "alle machen Show, nur ich bin authentisch"-Schiene weiter, tönte in Richtung seiner Kollegin: "Man sollte keine Reality machen, nur um Geld zu verdienen." Jasmin Herren (43) konnte sich ebenfalls einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Ich lass mich nicht als Zweite-Wahl-Mensch abstempeln. Ich finde das ganz schlimm und verletzend von Anouschka." Diese entschuldigte sich übrigens für die Beleidigung gegen Tina Ruland, welche sie im Tunnel gemurmelt hatte: "Ich dachte, da wären keine Kameras." Das sollte sie nun aber wirklich wissen.

Übrigens blieb Anouschka dank der 'IBES'-Regie viel länger im Camp als es das Zuschauervoting vorsah. Da in diesem Jahr wegen Janinas Rausschmiss und Lucas Cordalis' Corona-Ausfall schon früh zwei Kandidat*innen zu wenig gab, bestimmte RTL, an welchen zwei Tagen eine Rauswahl ausgesetzt wurde. Beide Tage lag Anouschka Renzi ganz hinten im Voting, wie die veröffentlichten Anruferzahlen zeigten. Der Quote wird es sicher nicht geschadet haben.

Bild: Angelika Warmuth/picture-alliance/Cover Images