Ariana Grande bittet Richter um Hilfe bei Enttarnung der Hacker hinter Musik-Leaks

Ariana Grande – Wicked Australian Premiere – Getty
Ariana Grande geht in ihrem Kampf gegen mutmaßliche Musikhacker einen Schritt weiter: Sie bittet einen Richter um die Erlaubnis, die Daten von Internetplattformen einsehen zu dürfen, von denen sie glaubt, dass sie endlich die Personen hinter den jahrelangen Leaks entlarven könnten.
Neue Gerichtsunterlagen, die TMZ vorliegen, zeigen, dass die Sängerin die Genehmigung erhalten möchte, mehrere Online-Dienste und Drittunternehmen zur Herausgabe von Informationen vorzuladen. Diese könnten ihrer Ansicht nach entscheidende Konto-, Abonnenten- und Anmeldedaten besitzen, die mit den anonymen Nutzern in Verbindung stehen, denen der Diebstahl ihres unveröffentlichten Materials vorgeworfen wird.
Die ‚Thank U, Next‘-Sängerin behauptet, sie versuche bereits seit Jahren, die Verantwortlichen zu identifizieren. Diese hätten sich jedoch konsequent hinter Wegwerfkonten und Peer-to-Peer-Zahlungsplattformen versteckt. Den Dokumenten zufolge dauern die Hackerangriffe und Leaks weiterhin an – und Ariana befürchtet, dass wichtige Beweise verschwinden könnten, wenn Konten gelöscht oder gespeicherte Daten entfernt werden. Im Juli reichte der 33-jährige Popstar Klage gegen zwei Personen ein, die beide lediglich als „John Doe“ bezeichnet werden. Ihnen wird vorgeworfen, sich illegal Zugang zu Konten von Personen aus Arianas beruflichem Umfeld verschafft und unveröffentlichte Inhalte verbreitet zu haben, darunter Songs, Bilder sowie Video- und Audiodateien.
Von ‚PEOPLE‘ eingesehene Gerichtsunterlagen behaupteten, die beiden unbekannten Personen hätten auf „verschiedene persönliche digitale Konten von Fotografen und Produzenten, die eng mit“ Ariana zusammengearbeitet haben, zugegriffen. Dies habe zum „rechtswidrigen und ungeheuerlichen Diebstahl, zur Verbreitung und zur Ausbeutung unveröffentlichter Inhalte“ geführt. In der Klage hieß es, die geleakten Dateien seien „nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“ gewesen. Die mutmaßlichen Hacker hätten zudem von dem Leak profitiert, indem sie „persönliche Daten und Inhalte im Darknet für beträchtliche Geldsummen“ verkauft hätten.
In der Klageschrift heißt es: „Allein im Jahr 2023 wurden 45 unveröffentlichte Songs von Frau Grande von den Beklagten gehackt, gestohlen und geleakt. Seit ihrem Musikdebüt im Jahr 2011 hat es Hunderte vergleichbarer Leaks gegeben.“ Ein der Sängerin nahestehender Insider erklärte gegenüber der Publikation: „Die Klage soll als Abschreckung gegen künftige Handlungen dieser Art dienen – und zwar nicht nur gegen solche, die Ariana zum Ziel haben, sondern auch gegen Angriffe auf die vielen Künstler, die mit ähnlichen Verletzungen ihrer Privatsphäre und dem Diebstahl ihrer kreativen Arbeit konfrontiert wurden. Künstler verdienen das Recht, selbst zu bestimmen, wie und wann ihre Kunst mit der Welt geteilt wird. Der rechtswidrige Diebstahl und die Verbreitung kreativer Arbeiten untergraben dieses Recht und sollten nicht toleriert werden.“





