Jimmy Kimmel (54) hat ganz genau hingeschaut. Wie viele andere kommt auch der Talkshow-Moderator ('Jimmy Kimmel Live') nicht umhin, die Auseinandersetzung zwischen Will Smith (53) und Chris Rock (57) zum Thema zu machen.

Will Smith schlug zu

Der Schauspieler ('King Richard') hatte dem Comedian bei der Oscar-Verleihung in der Nacht zum Montag (28. März) eine Ohrfeige vor Millionenpublikum verpasst. Der Grund war ein Witz, den Chris auf Kosten von Wills Frau Jada (50) und deren kahlrasierten Kopf gemacht hatte. Die Schauspielerin leidet an kreisrundem Haarausfall und Chris hatte sie für eine Rolle in der Fortsetzung des Militär-Dramas 'Gi.I. Jane' vorgeschlagen. Seitdem ist die Welt in drei Lager gespalten: Team Chris, Team Will und diejenigen, die der Meinung sind, dass das Ganze inszeniert war. Über ein Details wurde indes erstaunlich wenig gesprochen.

Jimmy Kimmel fragt sich, was passiert ist

Das holte Talker Jimmy Kimmel am Montagabend in seiner Talkshow nach. Denn dem Moderator war aufgefallen, dass Will Smith zunächst selbst über Chris Rocks Witz gelacht hatte, während Jada Pinkett Smith mit versteinerter Miene neben ihm saß. Erst wenige Sekunden später stand Will auf, ging auf die Bühne und schlug seinen Kontrahenten mit der flachen Hand ins Gesicht.

"Er muss rübergeschaut und gesehen haben, dass Jada nicht amüsiert war und dachte wohl 'oh, ich muss was machen'. Und Mann…hat er etwas gemacht." Er fügte hinzu: "Niemand konnte wissen, dass 'G.I. Jane' der kontroverseste Film der Oscars 2022 sein würde. Das ist so ungefähr so als ob der betrunkene Onkel auf der Hochzeit eine Schlägerei vom Zaun bricht und dann eine lange Rede für Braut und Bräutigam hält." Damit spielte Jimmy Kimmel darauf an, dass Will Smith nur wenig später mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

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