Boy George über Weihnachtsessen und Gesellschaftskritik

Boy George - AVALON - London - September - 2025 - Blitz Club Design Museum exhibition launch

Foto (c) Bang Showbiz // Boy George – AVALON – London – September – 2025 – Blitz Club Design Museum exhibition launch

Boy George ist der Meinung, dass es an Weihnachten ums „Übermaß“ geht.
Der ‚Karma Chameleon‘-Interpret plant, sich am 25. Dezember zu einer üppigen Mahlzeit niederzulassen, und weiß schon jetzt, dass er sein Vorhaben, „so viel zu essen, wie ich kann“, später bereuen wird. Exklusiv gegenüber ‚BANG Showbiz‘ erzählte er von seinen Plänen: „So viel essen, wie ich kann, dann im Koma umfallen, mir wünschen, ich hätte es nicht getan … ich meine, darum geht es an Weihnachten doch: ‚Oh mein Gott, ich kann nicht glauben, dass ich das gegessen habe – noch eine Kartoffel.‘ Genau das werde ich tun.“

Dank seiner Rolle als Geist der zukünftigen Weihnacht im neuen Film ‚Karma Christmas‘ kam George schon früh in Festtagsstimmung, und er war begeistert von der Rolle, die ihm angeboten wurde. Er verriet: „Ich wäre viel lieber der Geist der Zukunft als irgendein alter, müder, verbitterter Ex-Star. So ein bitterer alter Geist mit Essig im Blut und nassen Hosen – nein danke. Ich mag es, die Zukunft zu sein: das, was sein könnte, wenn man seine Meinung ändert, was passieren könnte.“

Unterdessen hat der 64-jährige Star kürzlich die Doppelmoral in der Gesellschaft kritisiert: Menschen seien täglich online und in der Unterhaltung mit sexuellen und expliziten Inhalten konfrontiert, reagierten jedoch entsetzt, wenn sie eine Frau sehen, die ihr Baby in der Öffentlichkeit stillt. Er fügte hinzu: „Es ist im Moment eine seltsame Sache. Wir leben in dieser völlig überexponierten Welt, in der niemand wie der andere ist – sexuelle Dinge, persönliche Dinge, nichts ist verborgen – und trotzdem regen sich Menschen auf, wenn sie ein bisschen Penis oder eine entblößte Brust sehen. Daher kommen wir doch alle. Ich verstehe den Ekel nicht, den wir gegenüber unseren eigenen Körpern haben, wenn wir Menschen beim Stillen zusehen.“

Der Culture-Club-Sänger zeigt sich außerdem besorgt über den zunehmenden Hass gegenüber Minderheiten. Er erklärte: „Noch nie in meinem Leben habe ich so sehr verstanden, dass wir Individuen sind. Vielfalt ist eine Tatsache des Lebens, keine Entdeckung. Alle tun so, als hätten sie sie gerade erst entdeckt – dabei ist sie einfach eine Tatsache. Niemand ist wie der andere.“

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