Brian May: Zweites Queen-Album enttäuschte Rockfans

Queen II album art – Dawbell
Brian May hat kürzlich verraten, dass das Album ‚Queen II‘ nicht gerade mit offenen Armen von Rockfans empfangen wurde. In seiner neuen YouTube-Serie, die die Vinyl-Neuauflage von ‚A Night At The Opera‘ und das 50-jährige Jubiläum von ‚Bohemian Rhapsody‘ zelebriert, sprach der legendäre Gitarrist über seine Begeisterung für das 1974 veröffentlichte Album. Obwohl er selbst ein großer Fan ist, da es der Band die Möglichkeit gab, kreativ zu experimentieren, war der härtere Sound nicht jedermanns Sache.
Ein großer Schritt für Queen
In der zweiten Folge von ‚Queen: The Greatest‘ erklärte Brian, dass ‚Queen II‘ in der Rockszene gemischte Kritiken erhielt. „Ich habe dieses Album immer leidenschaftlich verteidigt“, betonte er, „weil es für uns einen gewaltigen Fortschritt bedeutete. Wir waren von einer Band, die nur sporadisch für ein paar Stunden ins Studio durfte, zu einer Band, die endlich kreativ arbeiten konnte.“ Der 78-Jährige schwärmte weiter: „Wir konnten uns richtig austoben und Klangbilder auf die Tonbänder malten. Ich liebe dieses Album.“
Auch Schlagzeuger Roger Taylor fügte hinzu, dass ‚Queen II‘ für die Band die erste echte Freiheiten im Studio mit sich brachte, die beim Debütalbum gefehlt hatten. „Das Ergebnis klingt einfach besser und spiegelt unsere Vision wider“, erklärte er. Zwar hält er es nicht für perfekt, aber die Aufnahmen halfen, das Selbstbewusstsein im Studio zu stärken. Das Album erreichte trotz gemischter Resonanz in Großbritannien Platz fünf der Charts – ein eindrucksvoller Erfolg für die Rocklegenden.





