Channing Tatum: Er muss sich an seine Rolle als Regisseur ’noch gewöhnen‘

Channing Tatum with his GI Joe character doll - August 2009 - NYC - Getty

Channing Tatum with his GI Joe character doll – August 2009 – NYC – Getty

Mit dem Roadmovie ‚Dog – Das Glück hat vier Pfoten‘ feierte Hollywood-Star Channing Tatum 2022 sein Regie-Debüt. Warum ihn der Job hinter der Kamera oft zur Verzweiflung treibt, verrät der 43-Jährige im Interview. Als Schauspieler und Produzent hat Tatum (‚Magic Mike‘) längst einen festen Platz in der ersten Reihe Hollywoods erobert. Seit seinem Regie-Debüt mit ‚Dog – Das Glück hat vier Pfoten‘ (2022) nimmt der inzwischen 43-Jährige auch hinter der Kamera eine wichtige Rolle ein. Der Aufgabe begegnet der ehemalige Stripper allerdings mit gemischten Gefühlen, wie er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau verrät: „Es macht mir zwar unheimlich viel Spaß, aber ich hasse mich auch jeden einzelnen Tag, an dem ich als Regisseur am Set bin.“ Der US-Amerikaner erklärt: „Ich habe einen genauen Plan, meine Vorstellungen und Ziele. So gehe ich jeden Tag aufs Neue an die Sache heran. Aber es ist mir bis heute super unangenehm, meinen Kollegen Verbesserungstipps zu geben. Das ist für mich ein totales Tabu, und daran muss ich mich noch gewöhnen.“ Auch der Perfektionismus scheint für den alleinerziehenden Vater einer zehnjährigen Tochter ein Hindernis zu sein, wie er lachend zugibt: „Die Postproduktion eines Films ist besonders schlimm für mich. Wenn ich die ganze Zeit im Schnittraum sitzen würde, würde ich am Ende den ganzen Film in die Tonne hauen.“ In seinem neuesten Film-Projekt ‚Magic Mike – The Last Dance‘ (zu sehen auf Sky und WOW) durfte sich Tatum auf seine Rolle als Schauspieler und Produzent fokussieren: Als titelgebender Ex-Stripper, der mittlerweile als Barkeeper arbeitet, brilliert er in Tanzeinlagen an der Seite von US-Star Salma Hayek. Ob er dennoch rückblickend andere Entscheidungen in seiner Karriere getroffen hätte? „Nein, nicht wirklich“, sagt der Darsteller im Interview. „Ich habe noch nie eine Schauspielschule besucht“, ergänzt er stolz: „Wenn man es genau nimmt, bin ich quasi noch mitten im Training, weil jeder Tag am Set wie ein Schultag für mich ist. Ich lerne täglich etwas dazu.“ Vielleicht gerade deshalb stellt Channing selbstbewusst klar: „Ich bereue nichts und möchte auch nichts in meiner Laufbahn ausradieren oder gar vergessen.“ ‚Magic Mike – The Last Dance‘ ist der letzte Film der 2012 gestarteten Film-Trilogie von Drehbuchautor und Produzent Reid Carolin.

©Bilder:Bang Media International

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