Christopher Nolan hat keine Ahnung, wie Donald Trumps umstrittener Plan zu Filmzöllen funktionieren soll

Christopher Nolan - 2024 New York Film Critics Circle Awards - Getty

Christopher Nolan – 2024 New York Film Critics Circle Awards – Getty

Christopher Nolan sagt, er habe keine Ahnung, wie Donald Trumps kontroverser Vorschlag zu Filmzöllen realisiert werden soll.
Der 55-jährige Regisseur wurde im September 2025 zum neuen Präsidenten der Directors Guild of America (DGA) gewählt. Nun sprach er über die Prioritäten der US-Regiegewerkschaft und äußerte sich zu Trumps Plänen. Gegenüber ‚Variety‘ erklärte er: „Ich weiß nicht, wie ein Zollsysten funktionieren würde.“

Das Magazin erklärte, Nolan habe die Bemerkung „mit Bedacht“ gemacht und „eine Gelegenheit ausgelassen, Präsident Trump für die vorgeschlagene 100-prozentige Steuer auf im Ausland produzierte Filme zu kritisieren“. Stattdessen erklärte Nolan, dass der Plan Gespräche angeregt habe, und deutete an, dass es dabei um die Förderung der heimischen Filmproduktion in den USA gehe.

Der ‚Die Odyssee‘-Filmemacher fügte hinzu: „Ich werde sagen, dass, seit Präsident Trump diese Ideen in die Runde geworfen hat, es von Seiten der Studios deutlich ernsthaftere Gespräche darüber gibt, wie die Situation in den Vereinigten Staaten verbessert werden kann – um es ganz offen zu sagen.“

Trump will Berichten zufolge weiterhin Zölle auf außerhalb der USA produzierte Filme erheben. Im Januar sagte er gegenüber den Zeitungen ‚New York Post‘ und ‚California Post‘: „Ich werde Zölle auf Filme aus dem Ausland erheben – wenn sie in Kanada produziert werden, überall sonst – weil Los Angeles die Filmindustrie verloren hat. Und deshalb werde ich Zölle einführen, und wir werden Anleihen auflegen, einige Anleihen, einige zinsgünstige Anleihen, für die Filmindustrie. Wir werden sie zurückbringen.“

Nolan ist sowohl britischer als auch US-amerikanischer Staatsbürger. Der Regisseur betonte, dass Jobverluste nicht allein durch ausländische Konkurrenz erklärt werden könnten. „Wenn man sich die Gesamtausgaben der Verbraucher für Medien, Unterhaltung und unsere Arbeit ansieht, sind diese extrem stabil. Aber wir sehen einen Rückgang der Beschäftigung unserer Mitglieder um 35 bis 40 Prozent“, hob er hervor.

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