Das Moderieren liegt ihr wahrscheinlich im Blut, dennoch hatte Nele Ludowig gewaltiges Nervenflattern, als sie am Wochenende zum ersten Mal live durch einen Event führte. Die Tochter von Frauke Ludowig (58) reiste sogar extra einen Tag früher an, um auf Mallorca durch die 'Remus Life Style Night' zu führen.

Nervenflattern bei Nele Ludowig

"Man kann sich vorstellen, meine allererste Live-Moderation, ich bin total aufgeregt", so die 18-Jährige bei ihrer Ankunft auf den Balearen. Nun ist die 'Remus Life Style Night' zwar eine Riesen-Veranstaltung mit namhaften Promis, doch die Abiturientin hat von einer der Besten gelernt: "Mama hat mit mir geübt." Und ganz allein musste Nele ihre Aufgabe auch vor Ort nicht lösen, denn ihre berühmte Mutter stand ihr bei der Glamour-Nacht zur Seite, denn sie moderiert die Show schon seit Jahren. Und so weiß die nächste Generation auch, worauf es bei dem Job ankommt, denn der beginnt nicht erst, wenn man vor der Kamera steht: "Das sagt mir Mama immer wieder, dass es nicht dieses Moderieren ist, wo man anfangen soll. Vor allem ist es eben wichtig, dass man auch von Grund auf den Journalismus lernt."

Frauke Ludowig freut sich über Konkurrenz aus der eigenen Familie

Frauke Ludowig weiß, wie es geht, und ihr Wissen gibt sie gern an Nele weiter. "Für die Moderation hat Mama mir den Tipp gegeben, tief durchzuatmen", so die Nachwuchs-Moderatorin gegenüber 'Bild'. "Wenn man sich verhaspelt, einfach noch mal tief durchatmen. Ansonsten sagt sie immer 'man selbst sein, damit man sich nicht verstellt', also einfach geradeheraus brabbeln."

Jetzt will Nele das Handwerk ihrer Mutter aber erst einmal von Grund auf lernen, beginnt ein Journalismus-Studium. Nebenbei will sie aber weiter jobben. "Nele ist ja noch keine Moderatorin, aber sie darf sich ausprobieren. Ich empfinde das auch als großes Kompliment an meinen Beruf und mich, dass sie sagt, 'ich möchte das gerne ausprobieren'", freute sich Mama. Vor Konkurrenz in der eigenen Familie fürchtet sie sich nicht, wie Frauke Ludowig RTL versicherte. "Also, wenn schon jemand mir den Job wegschnappen darf, dann doch auf jeden Fall die eigene Tochter, oder?"

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