Herzogin Meghan und Prinz Harry

Herzogin Meghan und Prinz Harry

Herzogin Meghan: Sie will nicht Harrys auserwählte Märchenprinzessin sein

Für viele war es ein Märchen: Ein Prinz findet seine große Liebe, heiratet sie. Doch Herzogin Meghan (41) möchte Schluss machen mit der Sichtweise, dass sie Glück gehabt habe, die Auserwählte ihres Mannes Prinz Harry (37) zu sein.

"Glück, dass er dich erwählt hat"

In der neuesten Ausgabe ihres Podcasts 'Archetypes' plauderte die Exil-Royal, die mittlerweile mit Mann und Kindern in Kalifornien lebt, mit Schauspielerin und Comedienne Mindy Kaling (43, 'The Mindy Project'). "Ich habe es so erlebt, als ich anfing, mit meinem Mann auszugehen und wir uns dann verlobt haben, meinten alle: 'Oh mein Gott, du hast so viel Glück gehabt, dass er dich erwählt hat'', erinnerte sich die ehemalige Schauspielerin ('Suits'). "Und dann kam ich an einen Punkt, nachdem ich es eine Million Mal gehört hatte, wo ich dachte: 'Naja, ich habe ihn auch ausgewählt.'" Sie habe aber Glück gehabt, denn Harry habe von Anfang an gesagt: "Ich bin der Glückliche hier, denn sie hat mich auserwählt."

Herzogin Meghan will keine Klischees

Es sei einfach so ein Klischee, dass man darauf wartet, dass einem jemand erzählt, dass man gut genug sei, so Herzogin Meghan weiter. Ihr selbst sei das bereits in jungen Jahren eingeimpft worden. Die Idee einer traditionellen Ehe sei tief in der Gesellschaft verankert. Dass sie an der Aufrechterhaltung des Lebensziels 'Traumhochzeit' mit ihrer Märchen-Trauung selbst ein wenig mitgewirkt hat, scheint da keine Rolle zu spielen.

Während sich große Teile der britischen Presse nach wie vor an Meghan und Harry abarbeiten, wurde den beiden am Dienstag (6. September) in Düsseldorf der rote Teppich ausgerollt. In einem Jahr sollen dort die von Harry gegründeten Invictus Games für Kriegsversehrte stattfinden und das Paar schaute zum PR-Termin vorbei. Hier wurden Herzogin Meghan und Prinz Harry kräftig zugejubelt — und das tut ja auch gut.

Bild: John Palmer/Media Punch/INSTARim