Für die Dschungelkrone reichte es bei Jasmin Herren (43) nicht. Im Gegenteil: Die Witwe von Schauspieler und Entertainer Willi Herren (†45) war unter den ersten Kandidatinnen, die das diesjährige Dschungelcamp verlassen mussten. Sie war die Dritte, die von den Zuschauern rausgewählt wurde.

"Mit meiner eigenen Leistung"

Dennoch strahlt die Sängerin nach dem Ende von 'Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!' mit dem Gewinner Filip Pavlović (27) um die Wette. Denn finanziell hat sich der Ausflug nach Südafrika für Jasmin auf jeden Fall gelohnt. "Ich bin jetzt schuldenfrei", freute sie sich im Interview mit RTL und erklärte: "Ich hatte zwischen 20.000 und 30.000 Euro Schulden bei meiner Mama. Die sind jetzt abbezahlt. Da bin ich total happy drüber. Und das mit meiner eigenen Leistung." Von ihrer Gage ist sogar noch ein wenig übrig, davon soll es jetzt in den Urlaub gehen, den sie dringend braucht. Damit hat Jasmin Herren eigentlich alles erreicht, was sie wollte, denn "ich war nicht wegen der Dschungelkrone drin, sage ich ganz ehrlich."

Jasmin Herren rückt nach

Dabei stand Jasmin eigentlich ursprünglich gar nicht auf der Kandidatenliste, reiste lediglich als Nachrückerin zur Produktionsstätte in Südafrika. Doch Unstimmigkeiten beim Impfstatus von Kandidatin Christin Okpara (25) führten dazu, dass diese schon vor Einzug in den Dschungel wieder nach Hause fliegen musste. "Es geht darum, dass der berechtigte Verdacht besteht, dass sie gegenüber der Produktion falsche Aussagen hinsichtlich der Impfung gegen das Coronavirus getroffen hat", erklärte RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner. Der Weg war frei für Jasmin.

Damit, so die Reality-Darstellerin, sei auch ein Wunsch ihres verstorbenen Mannes in Erfüllung gegangen, der selbst in der zweiten Staffel mitgewirkt hatte und bis ins Finale kam. "Er hat das bestimmt von oben mitgekriegt, er war auf jeden Fall mit dabei. Er wäre wahnsinnig stolz auf mich gewesen", glaubt Jasmin Herren.

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