Jessie Buckley: ‚The Bride!‘ und der Einfluss auf ‚Hamnet‘

Jessie Buckley attends the 2026 EE BAFTA Film Awards – Getty
Jessie Buckley glaubt fest daran, dass ihre Darstellung in ‚Hamnet‘ stark von ihrer Performance in ‚The Bride! Es lebe die Braut‘ inspiriert wurde. Die irische Schauspielerin berichtete, dass sie nur zwei Wochen zwischen den Dreharbeiten der beiden Filme hatte. Vor ihrer Rolle als Agnes Hathaway im historischen Drama über William Shakespeare verkörperte sie die Braut von Frankensteins Monster. Im ‚Awards Chatter‘-Podcast von ‚The Hollywood Reporter‘ erzählte Buckley: „Wäre Agnes ohne ‚The Bride!‘ entstanden, wäre sie komplett anders geworden. Zwei Wochen waren alles, was mir zwischen den beiden Projekten blieb.“
Veränderung und Kreativität
Mit gebleichten Augenbrauen erschien Jessie Buckley zu den ‚Hamnet‘-Proben. Sie verriet, dass es sogar Diskussionen bei den Produktionsbesprechungen gab, ob ihre Augenbrauen wieder nachwachsen oder die Farbe verändern sollten. Für Buckley war die Erfahrung extrem kreativitätsfördernd. „Es war wie ein Geschenk. Ich spürte diese innere Stärke, ähnlich wie Agnes – tief verwurzelt und kompromisslos,“ so Buckley.
Mit Blick auf ihre Rolle in ‚The Bride!‘ äußerte sich die Schauspielerin stolz darüber, wie Regisseurin Maggie Gyllenhaal ihrer Figur mehr Tiefe verlieh. In früheren Versionen sei die Braut ausschließlich als Ehefrau ohne Selbstbestimmung und Stimme dargestellt worden, führte Buckley aus. „Sie einfach nur schreien zu lassen, sagt schon alles über die damalige Darstellung, und zeigt, dass wir da wirklich ein Problem haben!“ Ihre Rolle stehe letztendlich dafür, wie viel man von einer Person liebt, wenn man sich auf eine Beziehung einlässt – nicht nur die angenehmen Seiten, betonte die Golden-Globe-Preisträgerin.



