Königin Camilla verurteilt Gewalt gegen Frauen

Queen Camilla - July 2025 - Wimbledon - Avalon

Foto (c) Bang Showbiz // Queen Camilla – July 2025 – Wimbledon – Avalon

Königin Camilla hat bei einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag eine Rede gehalten, in der sie Gewalt und Missbrauch gegen Frauen verurteilte.
Die 78-Jährige betonte, dass Gewaltopfer nicht allein seien, und kritisierte Menschen, die „anderen ohne Rücksicht auf die Konsequenzen Beschimpfungen entgegenschleudern“. Camilla sprach am Dienstag (10. März) bei einer Veranstaltung der Organisation Women of the World im St James’s Palace in London.

Das Treffen markierte sowohl den Weltfrauentag am 8. März als auch das 15-jährige Bestehen der Women-of-the-World-Bewegung. Unter den Gästen waren unter anderem Helen Mirren, Hannah Waddingham, Cherie Blair und Penny Lancaster. Während der Veranstaltung trug Camilla eine Anstecknadel mit der Aufschrift „Shame Must Change Sides“ (Deutsch: „Scham muss die Seiten wechseln“), die sie vom französischen Vergewaltigungsopfer Gisèle Pelicot erhalten hatte.

Ihre Rede fand vor dem Hintergrund neuer Aufmerksamkeit für den Skandal um Jeffrey Epstein statt, nachdem es juristische Entwicklungen rund um ihren Schwager Prince Andrew gegeben hatte. „An jede Überlebende jeder Art von Gewalt – viele von Ihnen konnten ihre Geschichten noch nicht erzählen oder wurden nicht geglaubt – bitte wissen Sie, dass Sie nicht allein sind“, erklärte Camilla.

Die Frau von König Charles fügte hinzu: „Wir stehen an Ihrer Seite – heute und jeden Tag – in Solidarität, Trauer und Mitgefühl. Jede Frau hat eine Geschichte. Und diese Geschichten müssen erzählt werden.“ Eine Kultur des Schweigens würde die Gewalt gegen Frauen und Mädchen verstärken.

Camilla kritisierte auch missbräuchliches Verhalten im Internet und sagte, dies trage zu größeren Mustern von Schaden bei. „Wir können uns nicht über körperliche Grausamkeit wundern, wenn wir in digitalen Foren wegsehen, während Menschen andere ohne Rücksicht auf die Konsequenzen beschimpfen. Jede Frau hat eine Geschichte“, betonte sie. „Und auch jeder Mann. Lassen Sie uns gemeinsam – in den Worten von Gisèle Pelicot – ein ‚kollektives Erwachen‘ herbeiführen.“

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