Margot Robbie

Janet Mayer/Startraksphoto.com/Cover Images

Margot Robbie: Wie ihr eigener Film der Schauspielerin die Augen öffnete

Schauspielerin Margot Robbie (32) denkt mit gemischten Gefühlen an ihre Rolle der Kayla Pospisil in 'Bombshell – Das Ende des Schweigens' zurück, denn das Thema war schwer zu verarbeiten.

Traumatische Erfahrungen

Der Film von Jay Roach aus dem Jahr 2019 folgte den Mitarbeiterinnen von Fox News, die den CEO Roger Ailes wegen sexuellen Fehlverhaltens am Arbeitsplatz bloßstellten. Die Rolle der Australierin basiert nicht auf einer realen Person, aber sie spielt hier eine aufstrebende Journalistin, die am eigenen Leib erfährt, was sie tun muss, um bei dem Sender Erfolg zu haben. Ihr oberster Chef wollte sexuelle Gefälligkeiten. Kein Wunder, dass der Star nicht lange in dieser Rolle verharren wollte. "In dem Moment, in der ich aufhören konnte, Kayla zu sein, habe ich es getan", erzählte Margot laut 'Variety' dem Publikum bei 'BAFTA Life in Pictures'. "Es war definitiv etwas, aus dem ich am Ende aussteigen wollte."

Margot Robbie war von sich selbst schockiert

Was sie aber am meisten schockierte, war ihr mangelndes Bewusstsein dieser Erfahrungen. "Mir wurde klar, dass ich – als Person mit einer etablierten Position in der Branche, die finanziell gut aufgestellt und unabhängig ist – die Definition von sexueller Belästigung nicht kannte, und das ist schockierend." Margot Robbie fügte hinzu, dass es sie "entsetzt" habe, wie wenig sie über sexuelle Belästigung wusste. Die Arbeit an 'Bombshell' habe sie gelehrt, dass Belästigung "in der Grauzone" dessen, was am Arbeitsplatz akzeptabel ist und was nicht, gedeiht. "Roger Ailes oder Harvey Weinstein nutzen diese Grauzone aus", befand Margot Robbie. "Die Situation ist nicht schwarz-weiß."

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