Meryl Streep plante vor ‚Der Teufel trägt Prada‘ ihren Ruhestand

Devil Wears Prada – Avalon – Meryl Streep
Meryl Streep stand kurz davor, ihre erfolgreiche Schauspielkarriere an den Nagel zu hängen, bevor sie die Rolle in ‚Der Teufel trägt Prada‘ antrat. Im zarten Alter von 76 Jahren erinnert sich die gefeierte Schauspielerin an diese schicksalhafte Entscheidung: Obwohl sie fast die Gelegenheit verpasst hätte, die gefürchtete Chefin des ‚Runway‘-Magazins, Miranda Priestly, im Kultfilm von 2006 zu verkörpern, entschied sie sich dennoch kurzerhand, ihr Gehalt einfach zu verdoppeln. In der beliebten NBC-Sendung ‚TODAY with Jenna + Sheinelle‘ verriet Streep kürzlich: „Man machte mir ein Angebot, das ich zunächst ablehnte. Aber ich spürte, dass der Erfolg zum Greifen nah war und ich wollte sehen, wohin es führt, wenn ich meine Forderung erhöhe… Überraschenderweise willigten sie sofort ein. Ich habe lange genug gebraucht, um zu verstehen, dass ich das tatsächlich tun kann. Es fühlte sich an, als würden sie mich wirklich brauchen. Der Renteneintritt war in greifbarer Nähe, doch es war eine wertvolle Lektion.“
Zweiter Abschnitt: Eine Rückkehr ins Kino
Zwei Jahrzehnte später kehrt die unvergessene Oscar-Gewinnerin auf die große Leinwand zurück – als Miranda in der Fortsetzung von ‚Der Teufel trägt Prada‘. In dieser neuen Episode schlüpft Andrea „Andy“ Sachs, gespielt von Anne Hathaway, erneut in ihre Rolle als Assistentin. Die Storyline fokussiert sich auf den Wettstreit zwischen Miranda und ihrer einstigen Assistentin Emily, jetzt eine angehende Führungskraft, grandios gespielt von Emily Blunt. Auch Stanley Tucci überzeugt wieder als Nigel Kipling.
Die Dreharbeiten hätten laut Hathaway zu den amüsantesten Erlebnissen ihrer Karriere gehört. Im Interview mit dem ‚PEOPLE‘-Magazin schwärmte sie: „Der erste Film war bereits fantastisch. Trotz des Drucks war es eine der lustigsten Zeiten – dank der großartigen Menschen um mich herum.“ Besonders lobte sie ihre Kollegen, gestand jedoch, dass sie Streep zu selten sage, wie sehr sie sie bewundere. Hathaway betonte: „Emily Blunt ist einfach bezaubernd. Stanley ist unheimlich witzig, und Meryl – auch wenn ich es selten ausspreche, bewundere ich sie zutiefst.“





