Michael Jacksons Fixierung auf Schönheitsoperationen durch Kindheitserniedrigungen seines Vaters ausgelöst

Michael Jackson - HIStory tour in December 1996 - Getty

Michael Jackson – HIStory tour in December 1996 – Getty

Michael Jacksons Fixierung auf Schönheitsoperationen und sein äußeres Erscheinungsbild wurde laut einem neuen Buch durch Kindheitserniedrigungen seitens seines Vaters ausgelöst.

Der Sänger, der 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Medikamentenüberdosis starb, war bekannt für seine Sucht, sein Aussehen zu verändern. Michaels ehemaliger Anwalt John Mason hat nun in seinen Memoiren erklärt, dass der Ursprung dafür im Missbrauch durch seinen dominanten Vater Joe Jackson liege.

John, der mittlerweile in den 80ern ist, schreibt in seinem Buch ‚Crazy Lucky: Remarkable Stories from Inside the World of Celebrity Icons‘ laut einem Auszug, der ‚RadarOnline.com‘ vorliegt, dass Michael ihm sagte, sein Vater habe ihm schon früh gesagt: „Du hast eine große Nase.“ Der ehemalige Anwalt fügte hinzu: „Das war nur der Anfang von Michaels Besessenheit von seinem Aussehen.“

John arbeitete in den 1970er-Jahren mit der Familie Jackson, während diese von Motown zu Epic Records wechselte, und beschreibt in seinem Buch ausführlich die emotionale und psychische Belastung, die dem jungen Michael zugefügt wurde. Er sagte: „1964, Michael war sechs Jahre alt und voller Antrieb zu singen und zu tanzen, begann er zu arbeiten. Michael erinnerte sich Jahre später, dass sein Vater seine Gesangsleistung nach diesem ersten Auftritt oder seine magischen Bewegungen nicht lobte.“ Diese frühe Kritik, so John, „legte den Grundstein für zukünftige plastische Operationen im Namen der Suche nach wahrer ‚Schönheit‘.“

Trotz Michaels öffentlicher Behauptung, er habe sich nur zweimal an der Nase operieren lassen, heizte sein sich ständig veränderndes Aussehen langjährige Spekulationen über das Ausmaß seiner Schönheitsoperationen an. John beschreibt seine Zeit mit der Familie als angespannt und unangenehm, insbesondere wegen Joe Jacksons strenger Erziehungsmethoden. „Damals traf Joe alle Entscheidungen“, sagte er, und fügte hinzu: „Er saß bei den Proben mit einem Gürtel in der Hand, falls er Fehler oder Fehlverhalten bestrafen musste.“ Er erzählte weiter: „Es gab nie einen Moment des Spaßes. Joes Art, mit Menschen umzugehen, war es, einzuschüchtern. Er schüttelte dir die Hand und versuchte, sie zu zerquetschen.“

Michaels Tod wurde durch eine akute Propofol-Vergiftung in Kombination mit Beruhigungsmitteln verursacht und vom Gerichtsmediziner des Los Angeles County als Tötungsdelikt eingestuft.

Sein Leibarzt Conrad Murray wurde 2011 wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, weil er dem Sänger das Krankenhaus-Beruhigungsmittel verabreicht hatte – ein Mittel, das Michael als seine „Milch“ bezeichnete, da er sagte, es sei das Einzige, das ihm beim Schlafen helfe.

Foto: © BANG Media International – Michael Jackson – HIStory tour in December 1996 – Getty

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