Mick Jaggers Tochter verbrachte ein Jahrzehnt damit, Glastonbury-Veranstalter zu Rolling-Stones-Gig zu überreden

Foto (c) Bang Showbiz // The Rolling Stones – Glastonbury 2013 – Famous
Mick Jaggers Tochter Lizzy hat Emily Eavis „hartnäckig“ verfolgt, um sie dazu zu bringen, die Rolling Stones für das Glastonbury Festival zu buchen.
Die Kult-Band trat erst 2013 zum ersten Mal bei dem britischen Festival auf. Lizzy Jagger verriet jedoch, dass sie zehn Jahre lang aktiv dafür gekämpft hatte, ihren Vater auf die Bühne des Festivals in Worthy Farm zu bringen. Die Veranstalter seien davon ausgegangen, dass die Gruppe wegen der vergleichsweise geringen Gage ohnehin kein Interesse an einem Auftritt hätte.
In einem Beitrag für die ‚Sunday Times‘ über ihre Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester Georgia Jagger schrieb Lizzy: „Georgia zog mit gerade einmal 18 Jahren nach New York, um bei mir zu leben. Jahre später lebten wir beide in Los Angeles, und inzwischen bin ich ihr wieder nach London gefolgt.“ Für große Anlässe wie Glastonbury seien die Schwestern aber immer zusammengekommen. „2013 waren wir beide dort, als die Rolling Stones spielten, und es war unglaublich“, berichtete die 42-Jährige. „Ich habe buchstäblich zehn Jahre lang versucht, das Festival dazu zu bringen, die Stones zu buchen. Ich habe Emily Eavis regelrecht verfolgt. Das Festival glaubte, die Band würde wegen der geringen Bezahlung gar nicht auftreten wollen.“
Zunächst verfolgten die Schwestern den Beginn des Konzerts von der Seite der Bühne aus. Doch sie blieben nicht lange in dem exklusiven Bereich, weil sie lieber Teil des Publikums sein wollten. Lizzy erinnerte sich: „Georgia und ich schauten uns den Anfang der Show gemeinsam von der Bühnenseite an. Dann sahen wir uns an und sagten: ‚Es fühlt sich irgendwie komisch an, Glastonbury von hier aus zu erleben.‘ Also gingen wir mitten in die Menge und hatten eine richtig gute Zeit.“
Mick Jagger hat acht Kinder mit fünf verschiedenen Frauen sowie sechs Enkelkinder und drei Urenkel. Lizzy räumte ein, dass Familientreffen deshalb mitunter ziemlich chaotisch sein können. „Wir sind insgesamt acht Geschwister mit demselben Vater. Meist treffen wir uns entweder zu Dads Geburtstag oder über Weihnachten und Neujahr in seinem Haus auf Mustique„, erzählte sie. Dabei hätten alle „immer großen Spaß“.





