Miles Teller: Emotionen prägen seine Rolle in ‚Paper Tiger‘

Miles Teller – Micheal – Micheal Jackson Biopic – Berlin Premiere – Getty
Miles Teller hat offenbart, dass der Verlust seines Hauses bei den verheerenden Waldbränden in Los Angeles im vergangenen Jahr seine Rolle im Krimidrama ‚Paper Tiger‘ stark beeinflusst hat. Der 39-jährige Schauspieler, der im neuen Film von James Gray mitwirkt, bringt persönliche Erlebnisse in seine Darstellung ein. Besonders prägend waren für ihn der Verlust seines Hauses durch den Palisades-Brand im Januar 2025 und der Tod seines Großvaters. Diese Ereignisse sowie die gemeinsamen Erlebnisse mit seiner Ehefrau Keleigh Sperry in dieser schweren Zeit haben ihm geholfen, eine tiefere Verbindung zu seiner Rolle zu finden.
Ein tiefgehendes Gespräch mit James Gray
In einem Interview mit ‚IndieWire‘ erzählte Teller: „Als ich James für diesen Film traf, war unser Haus gerade abgebrannt. Und ich hatte gerade meinen Großvater verloren. Wir mieteten eine Wohnung in Santa Barbara, und dann bekam ich den Anruf, dass James mich deswegen treffen wollte. Das hat die Geschichte und die Darstellung auch mit viel Liebe erfüllt, wegen dieses Gefühls von Zuhause, das Keleigh und ich verloren hatten.“
Teller beschrieb den Verlust als besonders einschneidend, da er einen Ort betraf, der für Familie, Erinnerungen und gemeinsames Erleben stand. Neben der Trauer um seinen Großvater traf es ihn auch, keinen festen Ort mehr zu haben, an dem Menschen zusammenkommen können, um Erinnerungen zu bewahren. Rückblickend glaubt er, dass diese Gefühle seine schauspielerische Leistung beeinflusst haben. Besonders eindrucksvoll war für ihn eine Szene mit Co-Star Adam Driver, in der seine Emotionen so intensiv waren, dass sein Gesicht vor Wut zitterte – ein Detail, das ihm erst beim späteren Betrachten der Szene auffiel.





