Am 3. April findet in Los Angeles die Grammy-Verleihung statt, aber einer darf nur zuschauen: Rapper Kanye West (44) löst mit seinem aktuellen Verhalten so viel Sorge aus, dass man ihn ungern live vor einem Millionenpublikum sehen möchte.

"Das ist richtig"

Und so haben sich die Verantwortlichen entschieden, ihn gar nicht erst auftreten zu lassen. Eine Presseanfrage von 'Variety' an das Management des Künstlers, ob die Ausladung stimme, wurde knapp bestätigt: "Das ist richtig." Außerdem ließ man durchblicken, dass es bei einem Telefonat am Freitag von den Mitgliedern der Akademie hieß, dass Kanye aufgrund des "besorgniserregenden Online-Verhalten des Stars" wieder ausgeladen worden sei. Laut dem Magazin 'Blast', das als erstes von der Ausladung berichtete, sei die Umgebung des HipHoppers "nicht überrascht" von der Entscheidung der Akademie.

Man sorgt sich um Kanye West

Denn tatsächlich wäre es auch gar nicht von der Hand zu weisen, dass Kanye West seinen Auftritt dazu genutzt hätte, seine Ex-Frau Kim Kardashian (41) und ihren neuen Freund Pete Davidson (28) zu dissen. Das macht er nämlich schon seit einiger Zeit – besonders der Komiker ist ihm ein Dorn im Auge. Höhepunkt war, wie er ihn in einem Zeichentrickfilm, den er auf Instagram postete, begräbt. Ebenso hat der Musiker seinen Rivalen wiederholt auf Social Media angegriffen. Pete Davidson sei ein schlechter Einfluss für die vier Kinder, die Kanye West mit Kim Kardashian hat und deshalb möchte der Rap-Star nun auch das alleinige Sorgerecht haben.

Die verbalen Angriffe in den sozialen Medien haben wiederum Grammy-Moderator Trevor Noah (38) dazu veranlasst, an den vierfachen Vater zu zu bewegen, endlich Ruhe zu geben. Es sei furchtbar für ihn zu sehen, wie sein Idol auf Instagram & Co ausrastet. Das brachte ihm dann von seinem Helden eine rassistische Bemerkung ein. Kein Wunder, dass man Kanye West dann nicht bei der Grammy-Verleihung haben möchte.

Bild: Walik Goshorn/Media Punch/INSTARimages.com