Zu zahm, zu langweilig, zu bissig, zu chaotisch — Filmfans mussten im Laufe der Jahre viele misslungene Oscar-Moderationen über sich ergehen lassen. Mittlerweile ist der einst so begehrte Job zu einem zweischneidigen Schwert geworden, an dem sich schon mancher blutige Finger geholt hat. Doch das schreckt Amy Schumer (40) nicht ab — im Gegenteil.

"Ich werde mich wie immer in Schwierigkeiten bringen"

Die Comedienne und Schauspielerin ('I Feel Pretty') kann es kaum erwarten, vor den größten Stars im Filmgeschäft und einem Millionenpublikum vor den Fernsehschirmen weltweit so richtig vom Leder zu ziehen. Wenn sie am 27. März gemeinsam mit Regina Hall (51, 'Girls Trip') und Wanda Sykes (58, 'Lass es, Larry!') die Mega-Show moderiert, wird sich die Komikerin nicht zurückhalten, wie sie im Vorfeld versprach. In einem Interview mit 'Extra TV' erklärte Amy: "Ich werde mich wie immer in Schwierigkeiten bringen. Wanda und Regina sind einfach urkomisch und wir haben schon so viel Spaß bei der Vorbereitung."

Amy Schumer kennt keine Gnade

Anschließend drohte Amy Schumer: "Ich weiß nicht, wer letztendlich die Entscheidung getroffen hat, dass ich eine der Moderatorinnen bin, aber das war keine gute Wahl…denn ich werde alle Brücken hinter mir einreißen, ich werde jede Brücke verbrennen." Mit anderen Worten: Die Comedienne wird kein Blatt vor den Mund nehmen und wahrscheinlich so manche Kolleg*innen verprellen. Gut fürs Publikum, denn langweilig wird die Verleihung so bestimmt nicht.

Nach einer Corona-Pause wird es wieder eine echte Oscar-Show mit Saalpublikum geben. Zum ersten Mal stehen drei Frauen auf der Bühne, alle haben bereits Moderationserfahrung: Amy präsentierte 2015 die MTV Movie Awards, Regina die BET Awards 2019 und Wanda führte 2018 durch die GLAAD Media Awards. Los geht's am 27. März im Dolby Theatre in Los Angeles — alle sind schon jetzt gespannt auf Amy Schumers spitze Zunge.

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