Patrick Wilson findet, dass Katastrophenfilme den Menschen dabei helfen können, besser mit Stress umzugehen.
Der ‚Moonfall‘-Star behauptet, dass das Filmgenre den Zuschauern entweder dabei helfen kann, ihren Problemen „zu entfliehen“ oder eine ähnliche „Befreiung“ wie beim Anschauen von Horrorfilmen zu erleben.

Auf die Frage, warum das Genre so beliebt ist, erklärte der 48-jährige Schauspieler gegenüber ‚Collider‘: „Das ist so, weil ich denke, dass es immer einen Kern von uns gibt, nur einen kleinen Teil von uns in uns, der sich denkt, Gott, was wäre, wenn alles zu Ende gehen würde? Ich glaube nicht, dass Menschen unbedingt fatalistisch sind, aber es ist zweierlei. Ich denke, Sie können sich einen Film ansehen und es ist eine echte Flucht und Sie können hinausgehen und dann zu sich sagen: ‚Nun, die Dinge sind stressig für mich, aber es ist nicht annähernd so schlimm.‘ Vielleicht fühlt man sich dadurch besser. Aber auch zahleiche Psychologen denken, dass Horrorfilme gut für Teenager sein können, weil es dabei eine Befreiung gibt. Es gibt Spannung und dann gibt es eine eingebaute Freisetzung der Angst.“ Der ‚Aquaman‘-Star glaubt auch, dass das Genre etwas über die kollektiven Ängste der Welt hervorhebt, die den Planeten und die breitere Gesellschaft umfassen und nannte dabei das Beispiel von Adam McKays Film ‚Don’t Look Up‘. „Ich denke, mit Katastrophenfilmen ist es ähnlich, denn viele von uns machen sich Sorgen über die Katastrophen oder Umweltprobleme oder darüber, was passieren wird […] Aber ein Katastrophenfilm gibt Ihnen diese Erlösung und diese Flucht“, so Wilson weiter.

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