Paul McCartney arbeitet an stillem Track für KI-Protestalbum

Paul McCartney – Glastonbury 2022 – Avalon
Sir Paul McCartney, der unvergessliche Beatle und 83-jährige Musikikone, hat einen besonderen Track aufgenommen, der in der Musikszene für Aufsehen sorgt. Als Protest gegen die britische Regierung und deren Haltung zu KI-Urheberrechten wurde dieser „stille“ Song als Bonustitel für die physische Ausgabe des Kompilationsalbums Is This What We Want? integriert. Die digitale Version des Albums erschien bereits zu Beginn des Jahres und enthält besinnliche Stimmungsaufnahmen aus verlassenen Tonstudios, die die Bedeutung des menschlichen Beitrags zur Musik unterstreichen.
Ein Künstlernetzwerk vereint gegen KI
Zu den über 1.000 Künstlern, die an Is This What We Want? mitgewirkt haben, zählen Größen wie Kate Bush, Damon Albarn und Annie Lennox. Besonders auffällig ist das Tracklisting, das sich zu der klaren Botschaft formt: „Die britische Regierung darf Musikdiebstahl zugunsten von KI-Firmen nicht legalisieren.“ Kate Bush (67) äußerte sich dazu besorgt: „In der Musik der Zukunft – werden unsere Stimmen ungehört bleiben?“ Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität unter den Künstlern.
Das physische Album wird am 8. Dezember veröffentlicht, und der gesamte Erlös fließt an die Wohltätigkeitsorganisation Help Musicians, die Musikern in schwierigen Zeiten zur Seite steht. Ed Newton-Rex, der das Projekt geleitet hat, hebt hervor: „Die Regierung muss das Lebenswerk der Musikerinnen und Musiker schützen und darf nicht zulassen, dass ihre Werke ohne Entschädigung an KI-Unternehmen weitergegeben werden.“ Auch Paul McCartney, Sir Elton John, Dua Lipa und Coldplay haben sich in einem offenen Brief an Premierminister Sir Keir Starmer dafür stark gemacht, dass ihre Werke vor KI-Trainingsmodellen geschützt werden. McCartney warnt eindringlich vor den Folgen dieser Politik: „Es gibt junge Talente, die wunderschöne Songs schreiben, aber sie haben am Ende nichts davon.





