Prinz Harry und Herzogin Meghan: Doku „Cookie Queens“ floppt im Kino

Herzogin Meghan und Prinz Harry konnten in der ersten Woche mit ihrer Doku „Cookie Queens“ nicht einmal 400.000 Dollar einspielen. Foto: IMAGO/Everett Collection
Der erste Kinofilm aus dem Hause Archewell hat in den USA einen schwachen Start hingelegt. "Cookie Queens", die Dokumentation, bei der Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) als ausführende Produzenten geführt werden, spielte in der ersten Woche nach dem Kinostart laut "Box Office Mojo" lediglich 354.262 Dollar ein. Gezeigt wurde der 91 Minuten lange Film dabei in 446 Kinos.
Ticketverkäufe rasch eingebrochen
Besonders unangenehm für die Produktionsfirma der Sussexes ist der Vergleich mit der Konkurrenz, wie die britische Zeitung "The Sun" betonte. So sei etwa "Tony", eine britische Filmbiografie über die frühen Jahre des Kochs Anthony Bourdain, im selben Zeitraum auf ein höheres Ergebnis gekommen, obwohl er in gerade einmal sechs Sälen gezeigt wurde.
Vor den Sussexes landete außerdem das "CatVideoFest 2026", eine Zusammenstellung eingesandter Katzenvideos, ergänzt um Animationen, Musikclips und Material aus dem Netz.
Der Kinostart selbst war für "Cookie Queens" noch ordentlich verlaufen. Am Eröffnungstag nahm die Dokumentation in den beteiligten Kinos im Schnitt rund 677 Dollar pro Vorführung ein. Danach ging es allerdings deutlich abwärts. Bis zum 13. August waren die Ticketverkäufe eingebrochen, pro Vorstellung blieben nur noch etwa 68 Dollar übrig.
Doku zeigt vier junge Pfadfinderinnen
Inhaltlich hat der Film mit dem britischen Königshaus nichts zu tun. Regisseurin Alysa Nahmias begleitet vier junge Frauen, die darum wetteifern, möglichst viele Kekse der amerikanischen Pfadfinderinnen zu verkaufen. Harry und Meghan selbst treten in dem Projekt nicht vor die Kamera, sondern stehen als ausführende Produzenten dahinter.
Über den Film sprach Herzogin Meghan kurz vor dem Kinostart in einem Interview mit dem US-Magazin "People". Sie war selbst Pfadfinderin, ihre Mutter Doria Ragland (69) leitete damals die Truppe. Die Dokumentation habe "großartige Erinnerungen" zurückgebracht. "Diese Mädchen sind unsere Führungskräfte von morgen und großartige Vorbilder." Ihr sei es wichtig gewesen, "junge Unternehmerinnen zu zeigen, Mädchen mit Finanzkompetenz und mit Fähigkeiten, die den Grundstein für ihren künftigen Erfolg legen".
(ae/spot)





