Rebel Wilson: Eine Zeitung wollte die Schauspielerin outen — da machte sie es selbst

Rebel Wilson

Rebel Wilson

Rebel Wilson (42) ist schwer verliebt. Die Schauspielerin ('Pitch Perfect') ist mit einer Frau glücklich — Ramona Agruma hat ihr Herz erobert. Die beiden wurden durch einen gemeinsamen Freund verkuppelt. "Ich dachte, ich sei auf der Suche nach einem Disney-Prinzen, vielleicht brauchte ich die ganze Zeit in Wirklichkeit eine Disney-Prinzessin", schwärmte Rebel auf Instagram.

"Das ist ein Riesenfehler"

Kurz nachdem sie ihre neue Freundin der Welt vorgestellt hatte, wurde bekannt: So ganz freiwillig hatte sich der Hollywoodstar nicht geoutet. Offenbar hatte der 'Sydney Morning Herald' Wind davon bekommen, dass die Australierin jetzt in einer lesbischen Beziehung ist. Man hatte Rebel daraufhin kontaktiert und ihr zwei Tage Zeit gegeben, sich zum Thema zu äußern, bevor man die Story veröffentlichen würde. Die Schauspielerin kam der Zeitung zuvor, machte ihre Liebe zu Ramona am Folgetag Instagram-offiziell. Damit hätten eigentlich alle wieder zur Tagesordnung übergehen können, doch der 'Sydney Morning Herald' entschloss sich zu einem bizarren nächsten Schritt. In der Samstagsausgabe beschwerte sich der Journalist Andrew Hornery, dass Rebel ihm quasi seine Geschichte gestohlen habe. "Das war ein Riesenfehler", jammerte er in Bezug darauf, die Schauspielerin im Vorfeld informiert zu haben.

Rebel Wilson erfährt weltweite Unterstützung

Nun ist es eine Sache, einen Star wie Rebel Wilson bezüglich seines Liebeslebens unter Druck zu setzen — anschließend öffentlich darüber zu jammern, dass dieser Druck nicht gewirkt hat, zeugt von einer monumentalen Fehleinschätzung der Lage. Chefredakteur Bevan Shields versuchte die Situation zu retten, indem er versicherte, man hätte genauso gehandelt, wenn Rebels neuer Partner ein Mann gewesen wäre — es sei kein Zwangs-Outing gewesen. Das nahm ihm jedoch kaum jemand ab. Der Artikel von Andrew Hornery ist mittlerweile von der Website des Blattes verschwunden, welches sich einen Erpressungsversuch vorwerfen lassen musste.

Rebel Wilson bedankte sich derweil auf Social Media für die Unterstützung, die ihr Outing weltweit hervorgerufen hatte. "Danke für eure Kommentare. Es war eine schwierige Situation, aber ich habe versucht, sie mit Würde zu handhaben." Das ist Rebel Wilson wahrhaftig gelungen.

Bild: ROGER WONG/INSTARimages.com

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