Regisseur Sam Raimi über seinen härtesten Job

Director Sam Raimi – Send Help – World Premiere – Getty
Bevor Sam Raimi mit dem Horrorklassiker ‚The Evil Dead‘ und der ‚Spider-Man‘-Trilogie mit Tobey Maguire große Erfolge feierte, hatte er einen ziemlich ungewöhnlichen Job. Der heute 66-jährige Regisseur lieferte Waschmaschinen und Matratzen an „gruselige Leute an unheimlichen Orten“. In einem Interview mit ‚Dread Central‘ erzählte er von dieser speziellen Erfahrung, die ihm zwar körperlich nichts anhaben konnte, ihn jedoch wegen der manchmal seltsamen Begegnungen an seine Grenzen brachte. Einige Kunden waren unglaublich freundlich und stolz auf ihre Gärten und selbstgemachten Köstlichkeiten, während andere Begegnungen eher schaurig abliefen.
Von kuriosen Auslieferungen zu filmischen Meisterwerken
Sam Raimi ist heute fest im Filmuniversum verankert. Nach seinem Durchbruch mit ‚The Evil Dead‘ veröffentlichte er weitere Hits wie ‚Darkman‘ und ‚The Quick and the Dead‘. Nicht zu vergessen die äußerst erfolgreiche ‚Spider-Man‘-Reihe der 2000er, die ihn endgültig zu einem der bekanntesten Regisseure machte. Seine Erfahrungen aus der Zeit als junger Mann – geprägt von merkwürdigen Hausbesuchen und außergewöhnlichen Begegnungen – fließen kreativ in seine Arbeit als Filmemacher ein, sei es in Humor oder in spannenden Handlungssträngen.
In seinem neuesten Film ‚Send Help‘ verschlägt es die Finanzstrategin Linda Liddle, gespielt von Rachel McAdams, gemeinsam mit ihrem Boss Bradley Preston, dargestellt von Dylan O’Brien, auf eine einsame Insel. Ein Flugzeugabsturz zwingt sie, ums Überleben zu kämpfen. Diese neue Geschichte zeigt deutliche Parallelen zu Raimis früheren Werken, insbesondere zu dem Film ‚Drag Me To Hell. Beide wollen ihr Publikum auf einzigartige Weise unterhalten – sie sollen schaudern und gleichzeitig schmunzeln.





