Oscar-Preisträger Sean Penn (61) hat geschworen, dass er alles in seiner Macht Stehende tun wird, um den Menschen zu helfen, die in der Ukraine vor russischen Bomben fliehen.

"Wir bleiben hier"

Der Star hielt sich am Mittwoch (23. März) in der polnischen Stadt Krakau auf, um dort über seine Hilfsorganisation Community Organized Relief Effort CORE (übersetzt etwa 'von der Gemeinde organisierte Hilfsbemühungen') zu sprechen, die ukrainischen Flüchtlingen in Polen hilft. "Wir bleiben hier", betonte der Schauspieler ('Mystic River') auf der Pressekonferenz. "Dies ist einer der herzzerreißenden Momente für die meisten von uns in der gesamten Welt und es ist eine großangelegte Krise." Der zweifache Vater versicherte seine langjährige Hilfe auf die Frage, wie lange er sich engagieren will. "Es wird eine lange Zeit andauern und meine Antwort auf die Frage wird die gleiche sein, die alle Mitglieder von CORE und alle gutherzigen Menschen haben werden. Ich werde alles tun, was ich kann. Ob ich nun hier bin oder immer wieder kommen werde oder nur die Hände derjenigen schüttele, die die Arbeit leisten. Sie können auf mich zählen, genau wie ich auf sie zähle."

Sean Penn unterzeichnete eine Vereinbarung mit Krakau

Laut 'Metro' unterzeichnete Sean Penn eine Vereinbarung mit der Stadt Krakau, in der er im Namen von CORE zusicherte, die ankommenden ukrainischen Flüchtlinge zu unterstützen. Seine Organisation baut ein Ausbildungszentrum für ukrainische Flüchtlingshelfer*innen und hilft bei der Bereitstellung von Sozialwohnungen für die geflüchteten Ukrainer*innen. Der Amerikaner war schon vor Beginn des Krieges in der Ukraine gewesen, um einen Dokumentarfilm über den immer ernster werdenden Konflikt zu drehen. Als die russischen Truppen immer näher kamen, flohen auch er und seine Crew. Auf Social Media beschrieb er, wie sie ihr Auto stehen lassen mussten, um sich dann zu Fuß auf den kilometerlangen Weg nach Polen zu begeben. Dort angekommen schritt Sean Penn gleich zur Tat, damit den traumatisierten Menschen langfristig geholfen wird. Bewundernswert.

Bild: Cover Images