‚The Odyssey‘: Nolans größter Filmerfolg

Matt Damon – The Odyssey – Universal Pictures
‚The Odyssey‘ hat als erfolgreichster Film von Christopher Nolan neue Maßstäbe gesetzt. Diese filmische Adaption von Homers altem griechischem Epos hat seit ihrem Kinodebüt am 17. Juli weltweit über 1,104 Milliarden Dollar eingebracht, womit sie alle bisherigen Werke Nolans übertrifft. Besonders bemerkenswert ist, dass ‚The Dark Knight Rises‘, ein Batman-Film aus dem Jahr 2012, der bisherige Spitzenreiter war und 1,085 Milliarden Dollar einspielte, während ‚The Dark Knight‘ von 2008 1,005 Milliarden Dollar einnahm. Mit seiner beeindruckenden Filmografie, darunter Filme wie ‚Tenet‘ und ‚Interstellar‘, hat Nolan weltweit über sieben Milliarden Dollar erzielt.
Erfolg in Hollywood und darüber hinaus
The Odyssey‘ bietet eine hochkarätige Besetzung und markiert auch den größten Karrieremeilenstein für Stars wie Matt Damon, Anne Hathaway und Robert Pattinson. Jim Orr, Präsident des US-Kinovertriebs bei Universal Pictures, lobt Nolan als Schöpfer von „Kinoereignissen, die man gesehen haben muss“, und hebt hervor, dass ‚The Odyssey‘ Nolans Meisterwerk auf dem Höhepunkt seines Schaffens darstellt. Die epische Erzählung zieht weltweit Publikum an, das immer wieder in die Premium-Filmvorführungen geht. Veronika Kwan Vandenberg, Präsidentin des Vertriebs bei Universal Pictures, beschreibt den Film als „globales Epos“, das das Publikum mit seiner kompromisslosen Vision und seinem gigantischen Umfang fesselt.
Trotz des beeindruckenden Erfolgs hagelte es Kritik von Emily Wilson, deren Übersetzung der Geschichte als Inspiration diente. Sie kritisierte den Film in der ‚London Review of Books‘ als überladen und klischeehaft, mit unzureichend entwickelten Charakteren. Ihrer Meinung nach fehlen dem Film viele der Stärken des Originals, insbesondere in Bezug auf psychologische Tiefe und Erzählstruktur. Dennoch sieht Wilson ‚The Odyssey‘ als „ein Ereignis zum Feiern“, weil es die Menschen zurück in die Kinos bringt und das Interesse an literarischen Klassikern erneut weckt. Sie hofft, dass der Film dazu beiträgt, akademische Fachbereiche zu stärken und das Lesen zu fördern.





