Wenn schon, dann will er bezahlt werden: Fernsehlegende Thomas Gottschalk (71) ist verschnupft, dass in seinem Namen Luxusvillen verscherbelt werden sollen. Eine Maklerfirma hat sich deshalb unbeliebt bei dem Bayern gemacht.

Luxus am Ammersee

Der Star wohnte zwanzig Jahre lang in Inning am Ammersee in einer netten Villa. Das ist aber mittlerweile auch schon zwei Jahrzehnte her, Gottschalk lebt heute in Kalifornien. Das Gebäude wird nun abgerissen und laut 'Bild' sollen dort neun Luxusvillen entstehen. So weit, so gut, nur hat sich die Marketingfirma aber den illustren Namen gegriffen, um ungefragt Werbung für die Immobilien zu machen, vom "Gottschalk-Grundstück" ist hier die Rede und die "Wetten, dass"-Phrase wird auch benutzt. Das stinkt dem Star gewaltig: "Wenn die mich angerufen hätten und mir das Penthouse dafür angeboten hätten, wenn sie das Ding mit meinem Namen verkaufen können, wäre ich vielleicht ins Grübeln gekommen", klagte der ehemalige Villenbesitzer gegenüber 'Bild'. "Aber so ist es eine Sauerei." Mittlerweile hat die Immobilienfirma wohl auch gemerkt, dass sie hier verklagt werden könnte und hat den Namen wieder entfernt.

Thomas Gottschalk steht zum 'Passionsmusical'

Für eine andere umstrittene Sache gibt Thomas Gottschalk seinen guten Namen aber gerne her. Für das RTL-Musical 'Die Passion' fungierte das Fernsehgesicht als Erzähler der Bibelgeschichte. Auf Twitter regten sich viele über das Musical, dass die Kreuzigung Jesus in moderner Form nacherzählte und nachsang, auf. Den Moderator ließ die Kritik kalt: "Dass so ein Versuch in den sozialen Medien bespöttelt wird, war mir klar", kommentierte er gegenüber 'Bild.de' und stand zu seinem Engagement. "Man hätte sicher einiges anders und besser machen können, aber den Versuch war’s sicher wert und ich bereue nicht, dass ich dabei mitgemacht habe." Anders als bei den Villen hat hier für Thomas Gottschalk sicherlich auch die Kasse geklingelt.

Bild: Peter Kolb/picture-alliance/Cover Images