Tyga kontert Doja Cats Kritik an seinem neuen KI-Album

Tyga – VMAS 2018 FAMOUS
Tyga hat auf die Kritik von Doja Cat an seinem neuen KI-Album ‚$tarface‘ reagiert.
Die Sängerin, mit der Tyga in der Vergangenheit zwei Songs aufgenommen hat, hatte ihn am Mittwoch (12. August) während eines Livestreams in den sozialen Medien scharf angegriffen. „Niemand hat mich nach Tyga gefragt, aber ich wollte das einfach mal sagen. Tyga ist ein Idiot, weil er ein KI-Album gemacht hat“, sagte sie. Kurz darauf war Tyga bei ‚TMZ Live‘ zu Gast und wurde nach seiner Reaktion auf Doja Cats Aussage gefragt. Mit Blick auf ihre jüngste Musik sagte er: „Hört zu, ich liebe Doja, aber sie hat ein dämonisches Album gemacht.“ Welches Werk er damit genau meinte, erklärte der Rapper nicht. Doja Cats bislang jüngstes Album ist ‚Vie‘, das im September 2025 erschienen ist. Anschließend stellte Tyga klar: „Aber ich liebe sie trotzdem.“
Für sein neues Projekt hat Tyga nach eigenen Angaben künstliche Intelligenz eingesetzt, um einen von den 1980er-Jahren inspirierten Sound zu entwickeln. Gegenüber dem Magazin ‚VIBE‘ erklärte er: „Es soll dir eine Erfahrung und ein Gefühl vermitteln. Aber wir haben KI definitiv als Werkzeug eingesetzt.“ Kritik an diesem Vorgehen habe er bereits erwartet. „Ich weiß, dass die Leute sauer sein werden, wenn ich das sage, aber die Technologie entwickelt sich nun einmal in diese Richtung“, sagte er. Die Verwendung von KI sei für ihn vergleichbar mit der Einführung von Auto-Tune: „Einige waren dagegen, aber echte Künstler haben es aufgegriffen und genutzt.“
Bei ‚TMZ Live‘ stellte der Musiker anschließend klar, dass die KI lediglich bei der Produktion zum Einsatz gekommen sei. Die Texte habe er selbst geschrieben, auch die Vocals habe er eigenhändig eingesungen. Der Streit mit Doja Cat folgt auf Aussagen Tygas gegenüber ‚People‘, in denen er seinen Wunsch nach einem musikalischen Neustart erklärte. Nach mehr als 15 Jahren im Musikgeschäft wolle er sich nicht länger an kreative Grenzen halten. „Ich habe einfach das Gefühl, dass es keine Regeln mehr gibt. Man muss sich kreativ nicht in eine Schublade stecken lassen“, erklärte er. Mit der Zeit müsse man „einfach verschiedene Dinge ausprobieren“.





