Ben Stiller (56) will helfen. Wie viele andere Stars und Normalbürger*innen kann auch der Schauspieler ('Verrückt nach Mary') nicht einfach zusehen, wie sich die Lage in der Ukraine immer weiter zuspitzt. Am Sonnabend (18. Juni) traf der Star in Polen ein, um sich vor Ort ein Bild über die Lage der Flüchtlinge zu machen, die ihre ukrainische Heimat nach der Invasion russischer Truppen verlassen mussten.

"Hier, um Geschichten zu teilen"

"Ich bin gerade mit dem UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) in Polen angekommen, um Familien zu treffen, deren Leben durch den Krieg und die Gewalt in der Ukraine aus den Fugen geraten ist", erklärte er seinen 1,8 Millionen Followern in einem Posting auf Instagram — auf dem begleitenden Foto ist der Hollywoodstar zu sehen, wie er mit UNHCR-Mitarbeiterinnen spricht. "Millionen sind gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, 90% davon sind Frauen und Kinder. Ich bin hier, um zu lernen und um Geschichten zu teilen, die zeigen, welche Auswirkungen der Krieg auf die Menschen hat."

Ben Stiller will das Thema in den Medien halten

Es sei seine Absicht, auch weiterhin zu Solidarität aufzurufen, erklärte Ben Stiller weiter. Der Krieg tobt jetzt bereits seit vier Monaten und droht, langsam von anderen Themen in den Medien verdrängt zu werden. Dabei hatte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erst am Sonnabend die düstere Prognose gestellt, dass der Konflikt noch viele Jahre anhalten könnte — und damit auch Millionen vertriebener Ukrainer*innen ohne Heimat blieben.

Ben Stiller weiß indes, dass nicht nur Menschen aus der Ukraine Hilfe brauchen. "Ich hoffe, ihr verfolgt das hier und sagt eure eigene Unterstützung zu, für Menschen, die ihr Zuhause in der Ukraine verlassen mussten und für Menschen, die überall auf der Welt auf der Flucht sind." Vor dem Schauspieler waren unter anderem bereits Sean Penn und Angelina Jolie in die Region gereist. Besuche wie die von Ben Stiller sollen jetzt helfen, das Thema aktuell zu halten.

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