Entertainer Wigald Boning (55) ist tatsächlich in einem Jahr 52 Marathons gelaufen. Und er hat diese Anstrengungen meistens dann unternommen, wenn andere noch süß träumten. Den Schlaf hat er aber wieder aufgeholt.

Mittagsschlaf muss sein

Das Jahr der Marathons hat er in seinem neuen Buch 'Lauf, Wigald, lauf!' beschrieben und darin auch offenbart, dass es sich nachts am besten läuft. Der vierfache Vater schlafe nicht so lange, um vier sei er wach und hätte sich dann auf die Straße oder auf das Laufband begeben. "Um zu zeigen, dass es sich lohnt, auch übergroße Herausforderungen anzugehen", lautet seine Begründung gegenüber 'FFH', warum er sich so oft die Langstrecken angetan habe. Den fehlenden Schlaf habe er sich wieder zurückgeholt. "Schon als Schüler habe ich zwei, drei Stunden Mittagsschlaf gemacht. Heute reichen zwanzig Minuten, aber die müssen irgendwie in den Tag eingebaut werden." So gestärkt konnte er sich dann auf die 52 Laufstrecken begeben, eine sogar mit seinem Papa, der ihn im Rollstuhl begleitete – "der absolute totale emotionale Höhepunkt dieses gesamten Lauf-Vorhabens", schwärmte sein Sohn.

Wigald Boning will auf die Zugspitze

Die 52 Marathons in einem Jahr waren ein Projekt, aber da ist noch eine andere Herausforderung, die sich der Star vorgenommen hat: "Ich will unbedingt mal mit Stöckelschuhen auf die Zugspitze gehen. Hab‘ schon zwei Anläufe gemacht, die allerdings recht frühzeitig endeten." Da will der selbsternannte Optimist noch einmal hin. Ohne zu mogeln. Was wiederum eine Abkehr von seinem Selbstbild sei. Im Podcast 'Die blaue Couch' offenbarte der Komiker nämlich mit einem Augenzwinkern: "Ich hab ja immer den Eindruck, ich mogle mich so durch, was ja auch schon eine Leistung ist, für die ich mich auf die Schulter klopfen kann – so als Mogler." Die 52 Marathons hat Wigald Boning aber ohne Mogeln geschafft und darauf kann er ganz schön stolz sein.

Bild: Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images