Wolke Hegenbarth

Frederic Kern/Geisler-Fotopress/picture-alliance/Cover Images

Wolke Hegenbarth: “Mom Shaming” lässt sie kalt

Schauspielerin Wolke Hegenbarth (42) hat in der Vergangenheit immer offen über die Probleme gesprochen, die sie im ersten Jahr nach der Geburt ihres Sohnes Avi (3) hatte. Das lud für einige zu Kritik ein.

Ganz entspannt

Es gab böse Kommentare, dass sie als privilegierte Mutter sich nicht so anstellen sollte, andere hätten es viel schwerer und außerdem sei das Mutterdasein nunmal so, das müsse man akzeptieren und sich nicht groß darüber aufregen. Die so Kritisierte stimmen diese Kommentare, die man auch als ‘Mom Shaming’ bezeichnet, eher gleichgültig. "So etwas hat mit mir nichts zu tun", betonte der Fernsehstar im Gespräch mit 'Gala'. "Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul aus. Das ist der Stress oder auch die Verzweiflung der Menschen, aber die haben mit meinem Leben Gott sei Dank nichts zu tun." Sie setzt eher auf das Positive.

Wolke Hegenbarth will mit gutem Beispiel vorangehen

Für Wolke Hegenbarth ist es wichtiger, mit gutem Beispiel voranzugehen. "Ich glaube, jede Frau kann nur in ihrem eigenen Leben gucken, wie sie es für sich und damit auch für ihre Umwelt, für andere Frauen, insbesondere Mütter, besser macht." Gerade weil so wenig über die erste Zeit mit einem Baby und seine Herausforderungen gesprochen wird, sei es wichtig, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Und die Rheinländerin bekommt viel positives Feedback, wenn sie erzählt, wie überfordert sie war und wie sehr ihr der Schlafmangel zugesetzt hat. "Viele schrieben mir, dass sie geweint haben, weil sie sich endlich verstanden fühlten", erzählte die Darstellerin unlängst im Gespräch mit dem 'Spiegel'. "Deshalb will ich allen Frauen sagen, die gerade in der Situation stecken: Es wird besser. Ich konnte es mir nicht vorstellen, aber es stimmt. Hang on." Bleibt zu hoffen, dass die Botschaft von Wolke Hegenbarth überall ankommt.

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