Zoë Kravitz: Regiearbeiten – eine Art von Kindererziehung

Zoe Kravitz – NYC – 10 10 24 – Sean Zanni – Getty
Zoë Kravitz hat das Regieführen mit einer spannenden Herausforderung verglichen: der Kindererziehung. Mit ihrem Debüt als Regisseurin in dem Psychothriller ‚Blink Twice‘ hat die 36-jährige US-Schauspielerin mehr erlebt, als sie ursprünglich dachte. Im Interview mit ‚Variety‘ spricht Zoë offen über die Herausforderungen, die sie während des kreativen Prozesses hatte.
Ein filmisches Abenteuer
Beim Drehen des Films bemerkte Zoë, die auch als Produzentin fungierte, dass die Erzählung an einigen Stellen etwas sprunghaft wirkte. „Die Geschichte fühlte sich sehr uneinheitlich an. Es gab einen Mangel an Spannung, und ich war mir nicht sicher, mit wem die Zuschauer tatsächlich mitfiebern sollten“, erklärt die ‚The Batman‘-Darstellerin. Die Erkenntnis, dass ein kontrollierender Ansatz nicht immer der beste Weg ist, war für sie zentral. „Es ist, als würde man ein Kind bekommen und ihm vorschreiben, wer es werden soll“, fügt sie hinzu. Letztlich war es wichtig, den Film einfach sich entfalten zu lassen.
Trotz aller Herausforderungen ist Zoë mit dem Endergebnis ihres Films zufrieden. „Ich glaube, es ist näher an dem, was ich wollte, auch wenn ich es noch nicht ganz verstanden habe“, sagt sie. Ein weiterer interessanter Aspekt: Ihr Ex-Partner Channing Tatum übernahm eine Hauptrolle in ‚Blink Twice‘. „Ich wollte sein Charisma als Waffe einsetzen“, verrät die Tochter von Lenny Kravitz und Lisa Bonet. Das macht die ganze Produktion umso faszinierender!




