Otto Waalkes überrascht bei der Preview der "Friesenjunkies"
Im Berliner Delphi-Filmpalast sang er „Friesenjung“, Sylvie Meis sprach von der schönsten Zeit ihres Lebens. Alle acht Folgen stehen in der ARD Mediathek.
Gruppentherapie auf der großen Kinoleinwand und Sellerie-Shots statt Champagner: Zur Preview der ARD-Serie „Die Friesenjunkies“ verwandelte sich der Delphi-Filmpalast in Berlin in eine luxuriöse Sylter Suchtklinik. Den Höhepunkt setzte ein Überraschungsgast: Otto Waalkes sang live „Wir haben Grund zum Feiern“ und „Friesenjung“, lud zum Mitsingen ein und bekam tosenden Applaus.
Sylvie Meis: "Die schönste Zeit meines Lebens"

Neben den Serienmachern und Darstellern Oskar und Emil Belton kamen vom Cast unter anderem Sylvie Meis, Shadi Eck, Stephan Luca, Arman Kashani, Marie-Lou Sellem, Peter Kurth, Pheline Roggan, Maradona Akkouch, Marc Hosemann und Katy Karrenbauer. Unter den prominenten Gästen waren Evelyn Weigert, Julia Wulf, Emily Kusche, Helena Zengel, Katrin Bauerfeind und Checker Julian.
Sylvie Meis schwärmte über ihre Rolle der Businessfrau Madison: „Es war ein Traum, so ein Projekt zu machen. Es war die schönste Zeit meines Lebens.“ Mehr dazu: Sylvie Meis: „Ich wusste nicht, dass das in mir steckt“.
Emil und Oskar Belton: "Man muss Respekt haben"
Bei der Preview liefen vier Folgen der Impro-Dramedy, Humor und ernste Töne wechselten sich ab. Auf die Frage, wie sie mit der Suchtthematik in der Serie umgingen, antworteten Emil und Oskar Belton im Bühnentalk: „Das Wichtigste ist, dass man seine Figuren ernst nimmt. Man darf sich nicht über sie lustig machen oder sie für einen Gag verraten. Man muss Respekt haben vor der Welt, die man erzählt.“
Alle acht Folgen in der ARD Mediathek
Alle acht Folgen von „Die Friesenjunkies“ stehen seit 6. November in der ARD Mediathek. Das Erste zeigt die Serie am Freitag, 13. November, ab 23.50 Uhr und am Samstag, 14. November, ab 23.40 Uhr. In „Isebek“, der luxuriösen Entzugsklinik auf Sylt, treffen Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen aufeinander, die ihre Süchte loswerden wollen – Geld und Status zählen dort nicht, dafür umso mehr die Abgründe, die jeder in sich trägt.