Wie Alessandra Meyer-Wölden und Tommy Haas auf ihre Ex-Liebe blicken

Alessandra Meyer-Wölden und Tommy Haas waren jahrelang ein On-Off-Paar. In der Paramount+-Show "Eating With My Ex VIP" sprechen sie über ihre gemeinsame Zeit und einen Antrag, der nie kam.

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Tommy Haas und Alessandra Meyer-Wölden haben gemeinsam viel erlebt.
Tommy Haas und Alessandra Meyer-Wölden haben gemeinsam viel erlebt. Foto: Paramount+

Alessandra Meyer-Wölden (43) und Tommy Haas (48) treffen in der neuen Folge von "Eating With My Ex VIP" aufeinander. Die Episode ist ab Dienstag bei Paramount+ verfügbar. Haas war Meyer-Wöldens erster Freund und ihre "erste große Liebe".

Das Prinzip der Sendung: Prominente Ex-Paare sitzen sich bei einem gemeinsamen Abendessen gegenüber. Mit jedem Gang werden sie mit neuen, teils unangenehmen Fragen zu ihrer früheren Beziehung konfrontiert. Wie also blicken die beiden auf ihre gemeinsamen Jahre zurück?

Wimbledon 1999 als Wendepunkt

"Wir waren sehr, sehr jung und haben uns im Rahmen der Tenniswelt kennengelernt", erzählt Meyer-Wölden, deren Vater als Tennis-Manager unter anderem für Boris Becker tätig war, zunächst in der Sendung. An einer Tennis Academy in Florida hätten sie beide den Traum von einer Tenniskarriere verfolgt. Eine spätere Begegnung beim Wimbledon-Turnier 1999 sei der "Turning Point" gewesen, "wo wir dann auch relativ schnell ein Paar geworden sind", erklärt Meyer-Wölden.

"Sandy war meine erste richtige Freundin, mit der ich mir auch vieles vorstellen konnte und mit der ich die schönsten Jahre auch hatte", erzählt Haas. Besonders geschätzt habe er ihre sportliche Begeisterung und ihre Unterstützung. "Du warst auch sehr sportlich und eine, die immer für alles bereit war. Und einfach auch mich unterstützt hast. Das war sehr wichtig, weil Tennis bei mir immer im Vordergrund war."

Tagebücher statt Textnachrichten

Durch Haas' zahlreiche Reisen war es für die beiden in der noch wenig digitalisierten Welt jedoch gar nicht so leicht, in Kontakt zu bleiben. Sie hätten sogar Tagebücher geschrieben und diese dann ausgetauscht, erinnert sich Meyer-Wölden.

Die unterschiedlichen Lebenswelten seien letztlich auch ein Grund für das Scheitern der Beziehung gewesen. "Wir waren total jung, du warst on the road, ich habe parallel noch versucht, ein Studium zu schmeißen. Ich wusste, ich wollte selber was machen", sagt Meyer-Wölden. Größere Konflikte habe es zwischen ihnen nicht gegeben. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir Auseinandersetzungen hatten. Es war einfach kompliziert, wir hatten andere Vorstellungen, für ihn war es klar: Die Zeit als Profi ist limitiert."

Haas pflichtet ihr bei: "Es war kein normales Leben. In so jungen Jahren sich für seinen Partner dementsprechend zu committen und zu sagen: ich bleibe an deiner Seite, und nicht seinen eigenen Weg zu gehen, verlangt auch viel."

Warum es nie zu einem Heiratsantrag kam

Anfang 2003 legte das Paar laut Haas eine "kleine Auszeit" ein. "Aber irgendwie konnten wir auch nicht ohneeinander", erinnert sich Meyer-Wölden. Immer wieder fanden die beiden zueinander, bis nach den US Open 2006 endgültig Schluss war. Damals sei ihnen klar geworden, "dass wir getrennte Wege gehen werden", erzählt Haas.

Dass er Meyer-Wölden während ihrer Beziehung nie einen Heiratsantrag machte, erklärt Haas mit seiner damaligen Konzentration auf den Tennissport. "Ich war so fokussiert und in meiner eigenen Welt. Zu dem Zeitpunkt habe ich selten an so was gedacht." Für Meyer-Wölden hätte ein Antrag dagegen viel verändert. "Hättest du mich gefragt, hätte ich für dich alles stehen und liegen gelassen. Das wäre für mich diese Sicherheit im Hinterkopf gewesen, die ich gebraucht hätte. Aber das kann man ja nicht erzwingen."

"Das schweißt zusammen"

Ob ihre Beziehung möglicherweise nur am falschen Zeitpunkt gescheitert ist, darüber möchte Meyer-Wölden heute nicht mehr nachdenken. "Ich glaube, es war so genau richtig. Ich finde das so schön, dass man mit seinem ersten Freund über 20 Jahre später am Tisch sitzen kann und sagen kann: 'Hey, das war eine total prägende Zeit, das war super intensiv', und einfach die Wertung rausnehmen. Ist doch egal, ob das Timing gut oder schlecht war. Es war einfach so, wie es war."

Auch Haas zieht ein positives Fazit des Wiedersehens. Das Treffen sei schön gewesen, "und jetzt gehen wir beide wieder unsere eigenen Wege und kümmern uns um das, was wichtig ist".

Auch diese Ex-Paare treffen aufeinander

In der zweiten Folge "Eating With My Ex VIP" treffen außerdem Gina Beckmann und Henna Urrehman aufeinander. Ihre Beziehung begann vor laufenden Kameras, hielt jedoch nur zwei Monate. Während Gina darin die große Liebe sah, kämpfte Henna mit Bindungsängsten. Beim Wiedersehen kommen alte Gefühle wieder hoch.

Auch Kader Loth und Ismet "Isi" Atli sprechen über ihre gemeinsame Vergangenheit. Nach zahlreichen On-Off-Phasen und einer Ehe sind die beiden inzwischen getrennt, beruflich aber weiterhin verbunden. Beim gemeinsamen Essen geht es um Eifersucht, emotionale Wendepunkte und einen ungewöhnlichen Vorschlag von Kader.

Zum Auftakt der dreiteiligen Show trafen bereits Natascha Ochsenknecht und Umut Kekilli, Walentina Doronina und Kevin Saszik sowie Raúl Richter und Vanessa Schmitt aufeinander. Die Folgen zwei und drei erscheinen am 10. und 17. November.

(jom/spot)