Wie man ein funktionales und stilvolles Badezimmer einrichtet

In einem stilvollen Badezimmer fühlt man sich immer wohl. Foto: Adobe / KB3

In einem stilvollen Badezimmer fühlt man sich immer wohl. Foto: Adobe / KB3

Um ein funktionales Badezimmer einrichten zu können, bedarf es einer sorgfältigen Planung und Raumaufteilung des Badezimmers für maximale Funktionalität. Hinzu kommt die Auswahl der richtigen Materialien und Oberflächen für ein stilvolles Badezimmer Design.

Stilvolle und praktische Beleuchtungslösungen können das Badezimmer zudem richtig in Szene setzen und tolle Effekte zaubern, die die Qualität des gesamten Badezimmers aufwerten. Neben der Optik sorgen funktionale Aufbewahrungslösungen für ein aufgeräumtes Badezimmer, in dem alles seinen Platz hat und gut erreichbar ist. Um dem Raum den letzten Schliff zu geben, lohnt es sich, dekorative Akzente zu setzen.

Um genau diese Themen geht es im Folgenden. Wir werden einen vertiefenden Überblick der einzelnen Punkte schaffen, sodass Sie mit den grundsätzlichen Themen moderner Badezimmergestaltung vertraut sind. Denn ein Badezimmer ist soviel mehr als die Materialien der Oberflächen.

Planung und Raumaufteilung für maximale Funktionalität

Die Planung eines Badezimmers beginnt immer mit der Bedarfsanalyse. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zunächst einmal stellt sich die Frage, wer und wieviele Personen werden das Bad benutzen. Sind es ältere Menschen, junge Familien und wenn ja, gehören Kinder dazu, sodass möglicherweise mehr Augenmerk auf den Unfallschutz gelegt werden sollte? Oder müssen Personen mit speziellen Bedürfnissen berücksichtigt werden? Sobald dieser Punkt geklärt ist, rücken die Funktionen in den Fokus. Fragen wie Badewanne oder Dusche oder vielleicht beides, Einzel- oder Doppelwaschbecken und andere sollten geklärt werden.

Bei der Planung wird zunächst eine sogenannte Zonierung vorgenommen. Es wird also die Frage geklärt, wo der Nassbereich in Form einer Dusche oder Badewanne entstehen soll und wo der Trockenbereich für Stauraum oder Waschbecken eingerichtet werden soll. Auch die Bewegungsfläche wird berücksichtigt.

Ein sehr minimalistisches Duschkonzept und zugleich sehr funktional wie auch pflegeleicht ist beispielsweise die bodenebene Dusche. Sie besteht aus nur wenigen Bauteilen und fast ausschließlich ebenen Flächen. Sie benötigen in bestimmten Fällen keine Duschtasse und Bodenabläufe (https://vogi-shop.de/bodenablauf/) können entweder in den Boden direkt eingelassen oder als Wandablauf von vogi-shop.de direkt in der Wand verbaut werden. Dieses Konzept liegt voll im Trend und ist eben aufgrund des minimalistischen Designs nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch sehr funktional und praktisch in der Handhabung.

Auswahl der richtigen Materialien und Oberflächen

Die Auswahl der Oberflächenmaterialien ist sehr wichtig. Denn neben dem optischen Effekt spielt die Langlebig- und Pflegeleichtigkeit eine sehr wichtige Rolle. Kaum ein Raum wird so sehr genutzt wie das Badezimmer und dementsprechend sollten die Materialien sehr robust und hochwertig sein. Es empfiehlt sich zudem, die Bodenflächen möglichst frei zu halten und auf hängende Möbel zu setzen, um die Bodenfläche möglichst einfach reinigen zu können. Dies ist auch einer der Gründe für eine bodenebene Dusche.

Die Auswahl der Farben sollte mit dem Gesamtkonzept der Hauseinrichtung abgestimmt sein. Unterstützen können hier Innenraumgestalter beziehungsweise Raumdesigner, Innenarchitekten oder auch Einrichtungsberater. Wenn es um die Materialauswahl geht, ist die Inanspruchnahme fachlich versierter Profis ebenfalls angeraten. Für Laien ist es beispielsweise relativ schwierig, die Qualität von Fliesen oder anderen Baustoffen zu erkennen.

Stilvolle und praktische Beleuchtungslösungen

Die Beleuchtung eines Badezimmers hängt stark von der Inneneinrichtung und den persönlichen Vorlieben ab. Deshalb hier nur eine Übersicht über die verschiedenen Techniken und Mittel. Klassischerweise werden Decken- und Spiegelleuchten sowie Wandleuchten verwendet. Aber auch Bodenleuchten werden gerne verbaut.

Darüber hinaus können Akzentbeleuchtungen in Form von LED-Streifen verwendet werden. Wer mit der Zeit gehen will, setzt auf Smart-Beleuchtungslösungen. Der Vorteil dieser Systeme ist, dass sich die Leuchtintensität und viele weitere Funktionen per App steuern lassen.

Funktionale Aufbewahrungslösungen für ein aufgeräumtes Badezimmer

Auch hier ist eine genaue Bedarfsanalyse gefragt, um herauszubekommen, welche und in welcher Anzahl Schränke, Regale, Korb- oder Boxensysteme, Dusch- und Badewannenorganizer, Tür- und Wandhaken, Rollwagen oder andere bewegliche Aufbewahrungsmittel benötigt werden.

Die Bedarfsanalyse sollte ergeben, welche Materialien in welcher Anzahl im Badezimmer gelagert werden sollen. Eine Priorisierung der Gegenstände danach, welche am häufigsten verwendet werden, kann zudem helfen, den Ablageort festzulegen. Dinge, die oft benötigt werden, sollten demnach gut und schnell zu erreichen sein.

Dekorative Akzente setzen: Tipps für ein harmonisches Design

Viele Punkte wurden schon angesprochen. Licht und Materialien setzen bereits Akzente. Aber auch sogenannte Akzentwände, Vasen, Kunst, Kerzen und andere Accessoires können dem Badezimmer eine persönliche Note verleihen und den Wohlfühlfaktor deutlich steigern.

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Raum nicht überladen wirkt. Sorgfältig ausgewählte und dekorative Akzente wirken stilvoll und verleihen dem funktionalen Badezimmer eine ästhetische Note.

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