Influencer brauchen die richtige Grundausstattung. Foto: Adobe / Dragana Gordic

Diese Grundausstattung haben alle erfolgreichen Influencer 

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Wenn erfolgreiche Influencer wie Pamela Reif oder Lisa und Lena Bilder oder Videos in den sozialen Medien veröffentlichen, sieht immer alles perfekt aus. Das liegt vor allem an der Ausstattung, die diese Profis im Einsatz haben.

Wer sich bei den bekanntesten Influencern ein wenig genauer umsieht, findet dabei vor allem das folgende Equipment. 

Tool #1: Kamera

Wer gute Bilder und Filme machen möchte, benötigt dafür vor allem eine qualitativ hochwertige Kamera. Welches Material dabei zum Einsatz kommt, ist auch immer abhängig davon, welcher Content damit erstellt werden soll. Die Vlogging-Kamera sollte aber auf alle Fälle einen großen Sensor und eine Auflösung von zumindest 20 Millionen Bildpunkten (Megapixel) bieten. 

Als empfehlenswerte Modelle gelten unter anderem die EOS M50 von Canon, die XT-4 von Fuji, die Lumix DC-G110 sowie die ZV-1 von Sony. Mittlerweile bieten aber auch einige Handykameras wie beispielsweise jene des Samsung Galaxy S21 Ultra oder jene des Xiaomi Mi 11 eine hervorragende Bildqualität. 

Das Bild allein macht jedoch noch kein erfolgreiches Video. Dafür werden noch zahlreiche weitere Tools benötigt. 

Tool #2: Beleuchtung

Es gibt fast nichts Unprofessionelleres als schlecht ausgeleuchtete Videos. Wer sich beispielsweise die Bilder von Sylvie Meis ersten Hochzeitstag auf Instagram ansieht, wird darauf kein Foto finden, bei dem nicht auf die richtigen Lichtverhältnisse geachtet wurde. 

Bibi vom YouTube-Channel „BibisBeautyPlace“ verwendet Lampen mit Softboxen, um ihre Videos ins rechte Licht zu rücken. Doch nicht immer muss die Ausstattung so exklusiv und teuer sein. Viele Influencer arbeiten beispielsweise mit sogenannten Ringlichtern. 

Dieses Tool wurde ursprünglich für medizinische Zwecke verwendet. Mittlerweile hat es sich jedoch auch in der Social Media-Szene durchgesetzt, weil damit eine gleichmäßige und schattenarme Ausleuchtung eines Motivs möglich ist. Deshalb hat es auch den Beinamen „Glamourlicht“ bekommen, denn es minimiert Unreinheiten im Gesicht und beleuchtet gleichzeitig die Augen. 

Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl unterschiedlicher Ringlichter in verschiedenen Größen und Lichtstärken. Wer das Passende finden möchte, findet beispielsweise auf der Webseite des Anbieters Ringlicht.de eine große Auswahl. Die Möglichkeiten reichen von vom leistungsstarken Lichtring mit 360 einstellbaren Farben bis zum Ringlicht mit Stativ für das Smartphone. 

Apropos Stativ…

Tool #3: Stativ

Professionelle Influencer kommen nicht ohne eine Auswahl verschiedener Stative, international auch als Tripods bezeichnet, aus. Diese sind nicht nur praktisch, um die Kamera in der gewünschten Position zu fixieren, sondern dienen auch als Selfie-Stick, um den benötigten Abstand beim selbst filmen herzustellen. 

Als Insider-Tipp in der Szene gilt der sogenannte Gorillapod. Dabei handelt es sich um ein flexibles Ministativ mit integriertem Kugelkopf, das vor allem für kompakte Kameras und Smartphones sehr gut geeignet ist. Neben dem günstigen Preis ist dieses Modell vor allem auch aufgrund seiner Mobilität so beliebt. 

Als Alternative greifen viele Influencer auch zum schlangenartigen Andobil. Vor allem die mitgelieferte Bluetooth-Fernbedienung kommt bei Influencern gut an, die echte Aufnahmefreiheit benötigen. 

Wer seine Videos hingegen hauptsächlich im Studio filmt, sollte dafür ein wenig Geld in ein hochwertiges Einbein-Stativ investieren, das ausreichend Stabilität und unterschiedliche Verstellmöglichkeiten bietet. Bekannte Anbieter dafür sind unter anderem Rollei, K&F und Neewer. 

Mit der Kamera, dem Licht und dem Stativ ist zumindest einmal für das perfekte Bild gesorgt. Für Fotoaufnahmen ist das völlig ausreichend. Wer jedoch hauptsächlich Videos veröffentlicht, benötigt auch noch ein entsprechendes Mikrofon. 

Tool #4: Mikrofon

So viel vorneweg: Das integrierte Mikrofon einer Kamera oder eines Smartphones sorgt für keine ausreichende Tonqualität bei professionellen Influencer-Videos. Doch ein guter Ton ist mindestens ebenso wichtig wie ein ausgezeichnetes Bild. Über schlechte Bildqualität sehen Follower nämlich vielleicht noch hinweg, doch wenn der Inhalt des Videos aufgrund der schlechten Tonqualität nicht mehr verstanden werden kann, ist das für die meisten ein Grund zum Abschalten. 

Als günstige Einstiegsvariante beim Mikrofon greifen viele Vlogger zum Rode VidMic Go. Das Richtmikrofon wiegt nur 73 Gramm und ist mit dem mitgelieferten Zubehör auch sehr einfach zu befestigen. Es benötigt keine eigenen Akkus, sondern bezieht den erforderlichen Strom über die Kamera. Der mitgelieferte Windschutz aus Schaumstoff sorgt dafür, dass auch bei Außenaufnahmen unter luftigen Bedingungen die Tonqualität stimmt. 

Für alle, die ein hochwertiges Mikrofon für zuhause suchen, sind Kondensatormikrofone die richtige Wahl. Diese werden im Normalfall in einer „Spinne“ befestigt, um den Schall zu unterdrücken. In der Influencer-Szene ist vor allem das Rode NT1-A bekannt dafür, fast kein Eigenrauschen zu entwickeln. Darüber hinaus hat es einen kristallklaren Klang und ist hochwertig verarbeitet.

Sehr beliebt sind darüber hinaus auch USB-Mikrofone wie das Auna MIC-900B oder das Rode NT vor allem für Let´s Plays, bei denen unterschiedliche Games während des Spielens von den YouTubern kommentiert werden. 

Tool #5: Software

Echte Profis veröffentlichen ihre Videos erst nach einer entsprechenden Nachbearbeitung mit einem entsprechenden Videobearbeitungsprogramm. Das beliebteste Tool ist in diesem Fall Adobe Premiere.

Gute Ergebnisse lassen sich allerdings auch mit Apple Final Cut und Wondershare Filmora X erzielen. Alle diese Apps unterstützen 4K und haben spezielle Assistenten für den Upload der Videos in soziale Medien. 

Foto: Adobe / Dragana Gordic

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