Prinz Harry: Royal fordert schärfere Gesetze für Social Media

Prinz Harry

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Warnung vor Missbrauch: Prinz Harry (37) findet, dass es nicht genügend Sicherheitsmaßnahmen gibt, um Kinder und Jugendliche vor dem schlechten Einfluss von Social Media zu beschützen. Da müsse dringend etwas getan werden.

Düsterer Blick in die Zukunft

Der Adelige sprach bei einem Webinar der 5Rights-Stiftung, bei dem es um Maßnahmen für einen besseren Schutz für Kinder im Umgang mit den sozialen Medien ging. Der zweifache Vater gab zu, dass seine Kinder, Archie (3) und die elf Monate alte Lilibeth noch zu klein sind, um auf TikTok & Co aktiv zu sein, aber er möchte sie für die Zukunft gewappnet sehen. "Als Eltern sind ich und meine Frau besorgt über die nächste Generation, die in einer Welt aufwächst, in der sie als digitale Experimente für Unternehmen missbraucht werden, die mit Ihnen Geld scheffeln und in der Hass und Leid normalisiert worden sind", gab der zweifache Vater zu bedenken. "Wir möchten, dass unsere Kinder, aber auch alle anderen Kinder, die Möglichkeit haben, sich zu wehren."

Prinz Harry möchte seine Kinder beschützen

Prinz Harry erzählte, dass sein Nachwuchs noch in einem Alter ist, das von Unschuld geprägt ist, aber es würde nicht mehr lange dauern. "Manchmal habe ich das Gefühl, ich kann sie für immer von der Online-Bedrohung, der sie in der Zukunft ausgesetzt sein könnten, fern halten, aber ich weiß es mittlerweile besser." Er ist kein Fan von Social Media, denn "es zieht uns rein, lässt uns weiter scrollen, macht uns wütend oder ängstlich oder lässt uns gegenüber der Welt um uns herum abstumpfen." Er möchte, dass der Staat eingreift. "Ich bin kein Experte in Sachen Recht oder Technologie, aber ich bin ein Vater. Und ich habe das Glück, dass ich ein Vater mit einer Plattform bin. Meine Kinder sind noch zu jung, um die Online-Welt erlebt zu haben und ich hoffe, dass sie sie nie so erleben müssen, wie sie jetzt ist. Kein Kind sollte das." Welche Gesetze genau in Kraft treten müssen, ließ sich Prinz Harry nicht entlocken, aber er möchte, dass etwas passiert – und zwar schnell.

Bild: Janet Mayer/Startraksphoto.com

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