Chloé Zhao hatte erwartet, dass ‚Eternals‘ gemischte Kritiken bekommen würde.
Die 39-jährige Regisseurin hat den Blockbuster aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) im vergangenen Jahr inszeniert, aber er wurde von Kritikern und Fans mit gemischten Reaktionen bedacht – etwas, das die ‚Nomadland‘-Filmemacherin nicht überrascht hat.
Chloé erzählte dem ‚Empire‘-Magazin: „‚Eternals‘ sollte kurz nach ‚Endgame‘ veröffentlicht werden und nicht zu einer Zeit, in der jeder eine existenzielle Krise hat. Im Film selbst geht es um eine existenzielle Krise, sowohl für die Menschheit als auch für Gott. Ich denke also, wir haben es definitiv kommen sehen.“

Die Oscar-Preisträgerin erklärte, dass sie sich von der Kritik an dem Film – mit Angelina Jolie, Richard Madden und Salma Hayek in den Hauptrollen – nicht beirren lassen wird. „Ich denke, das Bedürfnis nach Konsens ist ein Hindernis für jeden authentischen kreativen Prozess, genauso wie es ein Hindernis für ein authentisches Leben als Mensch ist. Ich habe sowohl einen gewissen Konsens als auch Meinungsverschiedenheiten über meine Arbeit erlebt. Beides hat keinen wirklichen Einfluss auf mich als Künstler, denn jedes Mal, wenn ich das Glück habe, etwas zu schaffen, lerne ich aus diesem Prozess. Aus dem, was mir gelungen ist, und aus dem, was mir misslungen ist. Aber dieser Lernprozess ist eine sehr intime Angelegenheit“, so Zhao weiter.

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