Daniel Aminati (48) beschreibt in seiner Autobiografie 'Am Abgrund wachsen dir Flügel' eindrücklich seine Kindheit und Jugend, die von viel Gewalt geprägt war.

Geschlagen mit Stuhl und Stöcken

Sein Vater habe die Familie jahrelang bedroht, wie der Moderator gegenüber 'Bild' offenbarte: "Mein Vater ist mit einem Stuhl auf mich losgegangen, mit Gürteln, mit Stöcken." Seine Mutter litt am meisten darunter; nachdem ihr Mann damit drohte, sie mit dem Auto zu überfahren, zog sie mit ihren vier Kindern in ein Frauenhaus. Der Fernsehstar fühlte sich dann als der einzige Mann in der Familie – mit unschönen Konsequenzen: "Ich wollte die Familie schützen, aber legte dieselben Verhaltensweisen wie mein Vater an den Tag. Ich war aggressiv und jähzornig, das war für alle meine Schwestern eine Katastrophe." Aber auch für seine Mutter, die keinen anderen Ausweg sah, ihn in ein Heim für schwer erziehbare Jungen zu schicken.

Daniel Aminati hat mit der Vergangenheit abgeschlossen

Daniel Aminati verbrachte dann einige Zeit in Heimen, aber das habe ihm gut getan – er sei raus aus dem "Chaos" gekommen. Dann hatte er noch Glück, denn ohne Schulabschluss landete er bei der Boyband 'Bed & Breakfast'. Es folgte ein Leben im Rausch, dann ein Schuldenberg und schließlich das Ankommen als Moderator bei ProSieben. "Ich wollte mit meiner Vergangenheit Frieden schließen und dafür musste ich mich meiner Vergangenheit stellen", gibt der gebürtige Aachener als Grund für seine Autobiografie an. Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen, denn der Star wird jetzt Papa. Seine Verlobte Patrice (27) erwartet eine Tochter und gerade deshalb will er nicht in alte Verhaltensmuster verfallen: "Ich will nicht, dass ich genauso werde wie mein Vater. Ich habe mir lange nicht vertraut", verriet Daniel Aminati gegenüber 'RTL' und man kann nur hoffen, dass sich das jetzt geändert hat und er eine gute Beziehung zu seiner Kleinen entwickeln wird.

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