Daniel Morgenroth

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Daniel Morgenroth: Zitterpartie mit dem ‘Traumschiff’

Als Staff-Kapitän Martin Grimm gehört Daniel Morgenroth (59) seit vier Jahren zum ‘Traumschiff’-Inventar. Ganz so glamourös, wie es die beliebte ZDF-Serie, deren 99. Folge am zweiten Weihnachtstag ausgestrahlt wurde, aussehen lässt, geht es beim Dreh nicht zu – der sympathische Star verriet der ‘Bunte’, was er hinter den Kulissen erlebte.

Enge Kabinen, hohe Wellen

“Da wird nichts gefaked. Das ist alles echt: echtes Kreuzfahrtschiff auf einer echten Reise mit echten Passagieren an Bord”, betonte der Star. Allerdings müse er bei einer dreiwöchigen Kreuzfahrt nicht unbedingt durchgängig an Bor sein, käme oft auch nur für seine wenigen Drehtage dazu. Ausnahme: entlegene Ziele, wo er nicht mal eben einfliegen kann. Und auf diese kommenden Drehs freut er sich schon besonders: “Da fahren wir in zwei Extreme: einmal den Amazonas lang nach Manaus, einmal in den hohen Norden bis nach Spitzbergen”, schwärmte Daniel und beschrieb eine besondere Herausforderung: “Unsere Folgen spielen alle im Sommer, das heißt, auch wenn es draußen 6 Grad hat, muss ich mit meiner kurzärmeligen Kapitänsuniform auf Deck stehen und so tun, als wären es 25 Grad. Ich freue mich schon, wenn ich im Januar auf dem Atlantik drehe”, lachte Daniel. “Der soll zu dieser Jahreszeit extrem rau und unangenehm sein.” Eine besonders bewegte Reise wird er nie vergessen: “Da hatten wir vier Tage lang Seestärke acht bis zehn. Das heißt, wir hatten ununterbrochen 12 Meter hohe Wellen”, erinnerte er sich. “Man darf nicht aufs Deck, ist also vier Tage lang in seiner super schmalen Kabine gefangen. Schlafen kann man aber auch nicht wirklich, weil man buchstäblich aus dem Bett rollt.” Apropos Kabine – die Stars leben spartanischer als die Serienpassagiere. Ihr Quartier ist “nicht sehr groß. Also wenn ich auf dem Bett liege und meine Arme ausbreite, berühre ich rechts und links die Wand. Dann gibt’s ein Sofa, das man im Falle einer Zwei-Mann-Belegung zu einem Bett umfunktionieren kann, Einbauschränke und ein Bad, bei dem man sich natürlich bei jeder heftigen Bewegung die Ellenbogen aufschlägt.” Dennoch – Daniel Morgenroth liebt die Serie.

Daniel Morgenroth über den Reiz vom ‘Traumschiff’

Das Publikum könne “für ein, zwei Stunden in eine heile Welt abtauchen. Denn wenn wir uns mal das deutsche Fernsehprogramm anschauen, sehen wir eine unfassbare, wirklich geradezu absurde Schwemme von Krimis”, sagte Daniel. “Und wenn das wirklich unsere Wirklichkeit widerspiegeln soll, dürften wir uns gar nicht mehr auf die Straße wagen. Das ‘Traumschiff' ist da ein schönes Gegenstück dazu. Eine Reihe, die andere Werte hochhält, natürlich zum Kitsch tendiert, und immer versöhnlich endet.” Und er betont, dass das 'Traumschiff’ auch junge Fans hat: “Die Zahlen beweisen uns, dass wir nicht nur von den Leuten leben, die das schon 40 Jahre gucken, sondern dass wir auch ordentlich Nachwuchs haben. Das ist ein erfreulicher Vorgang. Für mich wäre es wünschenswert, dass wir uns trauen, realistische Geschichten zu erzählen, natürlich trotzdem immer mit einem wunderbaren Happy-End-Versprechen und dem augenzwinkernden Friede, Freude, Eierkuchen, was am Ende einfach sein muss beim ‘Traumschiff’”, beschrieb Daniel Morgenroth seinen Traum von einem modernen ‘Traumschiff’ gegenüber ‘prisma.de’.

Bild: AEDT/WENN.com

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