Eigentlich hätte Jonah Hill (38) jetzt auf große Promotion-Tour gehen sollen, um seine neue Doku zu bewerben. Doch das lässt seine mentale Gesundheit nicht zu, wie der Schauspieler ('War Dogs') jetzt in einem Statement verkündete. Eine Werbetour würde nur seine Angststörung befeuern.

Keine Promotion für neue Filme

Er werde keine Promotion machen, weder für 'Stutz', einen Dokumentarfilm, dessen Titel Bezug auf seinen persönlichen Therapeuten Dr. Phil Stutz nimmt, noch für andere Projekte, heißt es darin. "Ich habe die Regie zu meinem zweiten Film namens 'Stutz' beendet, einer Dokumentation über mich und meinen Therapeuten, welche zudem das weitere Feld psychischer Gesundheit ausleuchtet. Ich habe diesen Film gemacht, um Therapien und den Werkzeugen, die ich darin zu nutzen gelernt habe, einem weiteren Publikum zugänglich zu machen." Er hoffe, dass die Zuschauer*innen aus dem unterhaltsamen Film lernen und gewisse Techniken bei sich selbst anwenden können.

Jonah Hill hat dazugelernt

Er hoffe, so Jonah Hill weiter, dass er denjenigen helfen kann, die Schwierigkeiten haben. "Ihr werdet mich jedoch nicht bei Promotion für diesen Film oder für andere meiner anstehenden Filme sehen. Ich habe mich zu diesem wichtigen Schritt entschlossen, um mich selbst zu schützen." Es würde ihn krank machen, wenn er den Film persönlich bewerbe, so der Darsteller und Filmemacher weiter. Das stünde jedoch im Kontrast zu dem Rat, den er selbst im Film gibt. 'Stutz' soll auf mehreren Festivals vorgestellt werden, auch wenn noch nicht bekannt ist, wo genau die Doku gezeigt wird. Zudem wird Jonah Hill auch auf jegliche Promotion für seine neue Netflix-Comedy 'You People' verzichten.

Bild: Hubert Boesl/picture-alliance/Cover Images