„Emily Blunt klärt Geheimnisse in ‚Disclosure Day'“

Emily Blunt in Disclosure Day directed by Steven Spielberg – Universal Pictures
Emily Blunt hat kürzlich enthüllt, wie sie die „seltsamen Geräusche“ für ihre Rolle im neuen Film Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit selbst kreierte. In dem von Steven Spielberg inszenierten Science-Fiction-Thriller spielt sie eine Wettermoderatorin, die während einer Live-Sendung plötzlich in einer außerirdischen Sprache spricht. Emily, die den Wunsch hatte, diese akustischen Effekte eigenhändig zu erzeugen, befürchtete, dass man stattdessen auf Künstliche Intelligenz setzen könnte.
Sound-Effekte der besonderen Art
In einem Interview in der YouTube-Show Hot Ones erzählte sie: „Bereits in der Szene, die zu dem Moment hinführt, an dem sie diese nicht-menschliche Sprache spricht, haben wir eine vierminütige One-Take-Sequenz gedreht, die genau darauf hinausläuft.“ Emily, die mittlerweile 43 Jahre alt ist, äußerte ihre Bedenken gegenüber dem Einsatz von KI: „Man könnte den KI-Weg gehen, und davor habe ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst“, gab sie zu. Viel lieber wollte sie sich selbst der Herausforderung stellen: „Ich dachte, ich könnte wirklich seltsame Geräusche machen. Also habe ich vorgeschlagen, einfach eine Vielzahl merkwürdiger Sounds auszuprobieren“, berichtete sie weiter.
Emily verriet, dass das Team Mikrofone an ihrem Mund und ihrem Hals platzierte, um die speziellen Geräusche optimal aufzunehmen. „So haben wir das Ganze auf eine wirklich ungewöhnliche Weise eingefangen“, erzählte sie. Aus den Klickgeräuschen, summenden Tönen und diversen Konsonanten- sowie Atemklängen, die sie produzierte, kreierte der Sounddesigner schließlich den eigentümlichen Klang. Der Regisseur des Films, Steven Spielberg, erwähnte zuvor in einem Podcast, dass er der Künstlichen Intelligenz gegenüber zwar zurückhaltend sei, sie jedoch als „Werkzeug“ für Filmschaffende anerkenne. Er zeigte sich skeptisch gegenüber der Idee, dass KI als Ersatz für menschliche Kreativität fungiert.





