Gemunkelt wurde es ja schon länger, jetzt haben Millionen Fans weltweit Gewissheit: Die Jungs von BTS ('Dynamite') werden eine Pause einlegen. Seit der Gründung der K-Pop-Band im Jahr 2013 ging es Schlag auf Schlag für Jin, Jimin, V, Suga, RM, J-Hope und Jung Kook, doch in einem Video erklärten die Jungs jetzt, dass BTS erstmal in den Winterschlaf versetzt wird.

Endlich Spaß haben

Ganz von der Bildfläche will die Boyband aber nicht verschwinden. Vielmehr wolle man sich auf Soloprojekte konzentrieren. "Wir werden alle eine Auszeit nehmen, um etwas Spaß zu haben und viele Dinge zu erleben", so Jung Kook im einstündigen Video. "Wir versprechen, dass wir eines Tages noch reifer als wir es jetzt schon sind, zurückkehren werden. Daher hoffe ich, dass ihr uns euren Segen geben könnt. Darauf hoffe ich. Wir werden eine bessere Version unserer selbst sein. Ich hoffe also, dass ihr euch keine Sorgen macht oder — besser noch — euch schon auf den Tag freut." Das sind zwar verständliche Hoffnungen, doch Begeisterung können sie von ihren Fans kaum erwarten.

Geht BTS den Weg von One Direction?

Für BTS-Fans — die nicht umsonst als die Army bekannt sind, da sie sich ihren Idolen voll und ganz verschrieben haben — hörten sich die Worte von J-Hope daher auch wenig ermutigend an: "Ich glaube, wir müssen eine Weile getrennt verbringen, um zu lernen, wieder eins zu sein. Ich hoffe, ihr seht das nicht als etwas Negatives und erkennt, dass es ein gesunder Plan ist… Es ist etwas, was wir alle brauchen." Das klingt ein wenig wie die "Pause auf unbestimmte Zeit" bei One Direction, die die Boyband 2016 antrat — bis heute sind die Jungs nicht wieder zusammen aufgetreten.

RM konnte seine Tränen kaum zurückhalten, als er der Army dankte: "Wenn ich sage, dass ich eine Pause brauche, fühlt sich das an, als tue ich etwas Schreckliches." Er fügte hinzu: "Wir wissen nicht, wie lange wir zusammen sein werden, aber wir hoffen, dass es lange sein wird." Derartige Worte dürften die Fans von BTS kaum mit Zuversicht erfüllen, doch immerhin können sie sich mit Soloprojekten trösten.

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