Gareth Edwards kehrt ‚Jurassic World‘ den Rücken

Gareth Edwards – June 2025 – Avalon – Jurassic World Rebirth World Premiere
Gareth Edwards wird beim nächsten Film der ‚Jurassic World‘-Reihe nicht mehr das Ruder in der Hand halten und stattdessen andere kreative Wege beschreiten. Wie bekannt wurde, liegen die Gründe in „kreativen Differenzen“ zwischen ihm und dem Studio. Bereits ‚Deadline‘ hatte über den Ausstieg des Filmemachers berichtet. Trotz seines Abschieds sollen die Stars Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey wieder in ihre altbekannten Rollen schlüpfen. Ein Insider verriet, dass Edwards nun seine Energie auf neue Projekte richtet, die bei ihm in der Pipeline stehen. Indes sucht das Studio bereits nach einem geeigneten Nachfolger für die Regie. Universal bedankte sich in einem kurzen Statement bei Edwards: „Die Zusammenarbeit mit Gareth bei ‚Jurassic World Rebirth‘ war für uns eine großartige Erfahrung.“
Das Erbe von Gareth Edwards und der Zukunftsblick
Die Nachfolge von Edwards ist bereits die sechste Wechselstimmung der Regie innerhalb des ‚Jurassic‘-Franchise, das seit dem Blockbuster-Start 1993 immer wieder neue kreative Köpfe begrüßte. Mit ‚Jurassic World Rebirth‘ erlebte die Reihe 2025 einen fulminanten Neustart und spielte stolze 872 Millionen US-Dollar global ein. Laut ‚Deadline‘ werden die Dreharbeiten für den nächsten noch namenlosen Teil voraussichtlich im Jahr 2027 beginnen. Interessanterweise tritt Edwards nur wenige Monate nach seinen öffentlichen Überlegungen über die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) in der Filmbranche zurück. In seinem Science-Fiction-Werk ‚The Creator‘ (2023) setzte er sich tiefgehend mit dem Thema auseinander. Bei einem Event namens ‚AI on the Lot‘ im Mai 2026 äußerte Edwards: „KI könnte zukünftig ein ebenso großes Werkzeug wie die Kamera selbst werden – vielleicht sogar größer als CGI. Ich hoffe, ihr teilt diese Neugierde mit mir.“
Edwards zeigte zudem Interesse an der Produktion eines hybriden Films mit generativer KI, hat jedoch das Projekt vorerst zurückgestellt. Der schnelle Wandel in der Technologie zwingt ihn, regelmäßig seine Pläne zu überdenken. „Es ist, als würde sich alles alle drei Monate verändern, neue Werkzeuge erfordern ständige Anpassungen. Dinge, die gestern unmöglich schienen, könnten morgen Realität sein“, erklärte der Regisseur. Für Edwards bleibt KI ein hilfreiches Werkzeug zur Strukturierung von Ideen, jedoch nicht zur Erschaffung menschlich greifbarer Geschichten. Der ‚Rogue One: A Star Wars Story‚-Regisseur ergänzte: „Die KI hat zwar keinen Geschmack, doch als Helfer ist sie ein absolutes Genie.





